Forum

  Nachrichten
Kommunalpolitik
Politik
Umwelt
Kultur
Stattzeitung aktuell
Sport
Nürtingen global
Jugend
Personalia
Verkehr
Arbeitswelt
Soziales
Geschichte
Bauen
Presseschau
Wirtschaft
Kurznachrichten
Zukunftsfähiges NT
NTegration
Veranstaltungstipp
Foto der Woche
EssBar
LesBar

  
Terminkalender
Veranstaltungen
Ausstellungen

  
Kulturtipps
Kneipentest
Bücher
Filme
Musik
Lyrik
Reisen
Hörbücher
NTouren
NThörBar
Musikmachende

  Schatzkästle
Fotogalerie
Fortsetzungsroman
Links
Was kochsch du?
Gabi Zapf (Roman)
Fundgrube
Rundschlag
Jahreszeiten
Hausmittel

  Über uns


 

  Musik
 
Annett Louisan: Berlin - Kapstadt - Prag
  Cover-Songs singen alle, die im Bad den Duschkopf als Mikrofon benutzen. Manche Sänger erweisen ihren Lieblingstiteln von Kollegen ihre Reverenz, indem sie sie als Cover-Versionen in ihr Programm aufnehmen und nicht einfach nur nachsingen, was gelungen ist, wenn sie sich danach womöglich noch besser anhören. Der Sender Vox hat daraus ein eigenes Show-Format gemacht, wo die Sterne der deutschen Popmusik unter der Regie von Xavier Naidoo Songs jeweils eines Kollegen interpretieren. Auf der Bank sitzt dort auch Annett Louisan, die sich von der Cover-Show zu einem Cover-Album inspirieren ließ, auf dem sie 10 Songs präsentiert, die ihr aus verschiedenen Gründen wichtig sind.

Dabei erzielt sie ein breites Spektrum von Effekten, die Cover-Versionen erzeugen können. Da sind die coolen Songs von Kraftwerk („Das Model“) und David Bowie („Helden“), wo man denkt‚ wie kann sie nur …?‘ und feststellt, dass ihre sphärische Stimme die Synthesizer-Atmosphäre gut wiedergibt. „Engel“ von Rammstein kommt so himmlisch daher, dass man sich nicht vorstellen kann, dass die Alterskollegen von Annett Louisan in ihrer Jugend darauf wild abgetanzt haben. Unbekanntere Stücke wie „OMG“ und „Bologna“ hören sich ganz nach Annett Louisan an und machen Lust mal die Originalversionen von Marteria und Wanda zu hören. „Wie soll ein Mensch das ertragen“ klingt bei Annett Louisan nach Herbert Grönemeyer, ist aber von Philipp Poisel. „Solang‘ man Träume noch leben kann“ in einer Off-Beat-Fassung und „Merci“ mit einem Klavier, dass scheppert als sei das Originalinstrument von Udo Jürgens‘ Eurovisions-Auftritt aus dem Schuppen geholt worden, erinnern daran, dass man sich manchen großartigen Liedern leichter mit Ironie nähern kann. „Stark“ klingt fast zu sehr wie Ich & Ich und bei „Durch den Monsun“ stellt man fest, dass es nicht an Tokio Hotel liegt, wenn man den Text ganz toll findet oder mit ihm nichts anfangen kann.

Annett Louisan „Berlin - Kapstadt - Prag“, Sony Music
 


Anzeigen



Impressum
© 2004-2017 Nürtinger STATTzeitung