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Vom Tiefenbachtal zum Sportplatz Reudern und zurück
 

Die Beschreibung beginnt beim ersten Wanderparkplatz im Tiefenbachtal von Nürtingen aus, Nähe dem Hofgut Jungborn. Man muß nicht zwangsläufig mit dem Auto dorthin fahren, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt man über alte Tiefenbachtal-Straße, die parallel zur befahrbaren Straße verläuft, recht angenehm zum Startpunkt.

Vom Parkplatz aus muß man kurz in Richtung Nürtingen zurückgehen. An der zweiten Abzweigung rechts, beim Hundesportplatz, ist "Spielplatz Käppele" angeschrieben, dorthin biegen wir ab. Nicht verwechseln mit der vorherigen Abzweigung zur Johann-Sonn-Hütte, diese endet als Sackgasse. Unser Weg ist mit einer blauen Raute als Wanderweg markiert. Wir gehen ihn entlang und staunen über die Kunstfertigkeit der Nürtinger Förster, die Kunstwerke und Sitzbänke aus Holz gebaut haben, nicht ohne darauf Werbung für die Nürtinger Wälder zu machen.

Nach einigen hundert Metern liegt vor uns eine Kreuzung, an der links ein Forsthaus steht und rechts ein Weiher liegt. Wir schauen uns auf der Kreuzung um und erfahren, daß die Wege verschiedene Namen haben, wie "Schollenhölzlestraße", "Herrschaftsweg" oder sogar "Nacktes-Wegle". Auch ein Jakobsweg-Zeichen entdecken wir, wer diesen Weg weiterläuft, endet irgendwann in Santiago de Compostela in Nordspanien. Wir folgen ihm tatsächlich ein Stück in umgekehrter Richtung, was bedeutet, daß wir auf der Kreuzung gleich hinter dem Forsthaus nach links abbiegen.

Der Weg macht erst eine scharfe Rechtskurve und dann noch eine leichte Rechtskurve, in der nach links ein unbefestigter Fahrweg abgeht. Dieser ist als unser Wanderweg markiert und bietet eine Abkürzung zum Weg um den Sportplatz herum. Er ist aber oft matschig und deshalb nur bei Bodenfrost und Leichtfüßigkeit zu empfehlen. Besser ist es auf dem befestigten Weg zu bleiben, an der nächsten Kreuzung nach links abzubiegen und so zum Sportplatz zu gelangen.

Vom Sportplatz aus gehen wir auf einem Weg mitten durch Wiesen zurück Richtung Tiefenbachtal. Er schwingt sich so wunderschön durch die hügelige Wiesenlandschaft, daß einem das Herz aufgeht. Wir haben diese Wanderung im Winter gemacht, wie schön muß sie erst im Sommer sein! Die Orientierung ist hier sehr einfach, wenn der Weg auf die alte Tiefenbachtal-Straße trifft, sehen wir schon unseren Parkplatz und biegen links ab.

Nach wenigen Metern ist links am Grashang ist ein komischer, spitzbogiger Eingang im Berg. Es handelt sich um das sogenannte Blitzhäuschen, es diente früher als Unterstand bei Unwettern. Allerdings war es manchen Menschen früher dort nicht ganz geheuer, weil dort immer wieder Menschen von Kugelblitzen getroffen worden sein sollen.


Schnellinfo:
Weglänge: ca 1 Stunde, leichte Steigungen
Ambiente: Wald und Wiese, schöne Wege
Einkehrmöglichkeit: Gasthaus Kräuterbühl im Tiefenbachtal
weiterführende Literatur, auch zum Mysterium um das Blitzhäuschen:
Das Tiefenbachtal, ISBN 3-928812-37-8, in der Stadtbücherei ausleihbar

 


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