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Sachensuchen in der Steinach
 

Pippi Langstrumpf hat das Sachensuchen vermutlich erfunden, zumindest hat sie es kultiviert.

Gummistiefel oder Badesandalen anziehen, alten Rucksack oder Eimer mitnehmen. Es gibt viele Stellen, an denen man in Nürtingen in die Steinach steigen kann, eine Stelle ist zum Beispiel in der Gerberstraße kurz vor der Kreuzung zur Steinengrabenstraße.

Wenn man mal im Bachbett ist, kann man dort erstaunlich weit laufen. Darin findet man allerhand: Scherben, die mehr oder weniger lange im Bachbett geschliffen wurden, Steine, flache Kiesel, unsägliche Schätze, aber natürlich auch echten Müll.

Wenn der Wasserstand niedrig ist, kann man die Kiesbänke am besten untersuchen. Bei hohem Wasserstand, nach Regen beispielsweise, macht Sachensuchen in der Steinach wenig Sinn, das Wasser ist trüb, die Strömung stark und der Spaßfaktor ist bei null.

Vom Bachbett aus gesehen hat man einen ganz neuen Blick auf Nürtingen. Es ist, als ob man eine neue Ebene entdeckt hätte. Man sieht manche bekannte schöne Häuser von hinten und denkt "Vorne hui und hinten pfui" aber auch schöne Gärten, lauschige Nischen, viel Grün, und immer wieder Enten.

Sachensuchen in der Steinach kann man auch thematisch strukturieren, so suchten kürzlich Kinder in der Steinach gezielt nach alten Fliesen für den BK-Unterricht (Foto). Es gab aber auch schon "Jägermeisterfläschchenwettsammeln" , die spannendere Variante der Markungsputzete.

Gefahrenhinweise:
Die Steinach sieht harmlos aus, ist aber nicht ungefährlich. Den Mündungsbereich sollte man komplett meiden. Hier enden die Kiesbänke unsichtbar und abrupt im tiefen Neckar, dessen starke Strömung nicht nur manchen Rucksack mitnimmt.
Im Bachbett der Steinach hat es manchmal tiefere
Stellen, die hauptsächlich für Kinder gefährlich werden können. Kinder NIE ohne entsprechende Aufsicht in die Steinach lassen!
Es gibt mehrere Abwasserkanäle, die unter Umständen (starker Regen zum Beispiel) Abwässer in die Steinach ablassen.

Umwelt-Tipps:
Beim Sachensuchen reinigt man gleichzeitig das Bachbett von Dingen, die da eher nicht hineingehören (von Steinen mal abgesehen, aber die hat es in der Steinach ja genug). Aus Umweltschutzgründen muß das erst mal positiv gesehen werden. Allerdings brüten an den Ufern der Steinach inzwischen auch viele Vogelarten, der seltene Eisvogel zum Beispiel. Aus Vogelschutzgründen sollte man das Sachensuchen auf die Zeit von Juli bis Herbst beschränken.

 


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