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Arboretum Florianwald
 

Ein Wald voller Bäume aus fernen Ländern bietet sich im Nürtinger Ausland hinter Kohlberg für einen Fahrradausflug von Nürtingen aus an.

Wieso da hinfahren?
Ein Arboretum (lat. arbor „Baum“) ist eine Sammlung (nicht in Pflanzgefäßen wachsender) verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze. Im Florianwald, nahe Kappishäusern wurde 1914 begonnen, einen solchen Fremdländerpark anzulegen, was bedeutet, daß viele Bäume heute schon recht groß sind. Den großen Mammutbaum kann man alleine schon lange nicht mehr umarmen. Der Park wurde und wird ständig ausgedehnt, kostet keinen Eintritt und wurde im Dezember 2006 neu und umfangreich beschildert, so daß es einer Einladung gleicht, die man eigentlich gar nicht ausschlagen kann.

Wo ist denn das?
Etwa 10 km von Nürtingen in südlicher Richtung, aber immer noch nördlich der Schwäbischen Alb. Genauer gesagt rechts neben der Landstraße zwischen Kohlberg und Metzingen, östlich und nördlich des Florianberges. Vor dem Eingang des Waldes ist ein Sportplatz mit einem großen Parkplatz.

Wie komm ich da hin?
Sportlich und umweltfreundlich mit dem Rad, ist ja klar. Von Nürtingen aus fährt man links an der Enzenhardtsiedlung vorbei, die Tischardter Straße entlang, dann immer geradeaus, am Grünschnittsammelplatz vorbei, bis man in Tischardt landet. Im Ort bergab fahren, eher rechts halten und der Hauptstraße in Richtung Grafenberg/Großbettlingen folgen, bis man zur alten Steige nach Kohlberg (für Autos gesperrt), die Weinberghalde, kommt, die man lieber hochschiebt, um die schönen Ausblicke genießen zu können. Oben, nach der Kuppe, überquert man die Landstraße nach Kohlberg, biegt nach rechts, um dem Radweg links der Straße Richtung Kohlberg zu folgen. Am Ortseingang beim Kreisverkehr nicht die Hauptstraße hoch, sondern rübermachen, die Haldenstraße entlang, bis zum Ende, dann über die Grafenberger Straße in den Florianweg schwenken und sofort nach rechts in den Brühlweg einbiegen. Wenn man auf dem Weg durch die Wiesen an der einzigen Kreuzung links abbiegt (ausgeschilderter Radweg) und dann stur geradeaus weiterfährt, kommt man zum Parkplatz vor dem Florianwald.

Was seh' ich da?
Einen Wald voller Bäume. Gleich rechter Hand befindet sich ein erstes neues Hinweisschild für den Überblick, alles klar, geradeaus geht's in die gute Stube. Linker Hand taucht nach etwa 500 Metern ein eingezäuntes Waldstück mit einer Hütte darin auf, das sogenannte "neue Arboretum". "Eintritt erlaubt" steht zwar nicht dran, ist aber.  Eine weitere Einzäunung lädt dank einer großen Infotafel eher zum Besuch ein, die Wege sind hier auch toll feingeschottert. Das ist das Filetstück, das "alte Arboretum" mit den ganz alten Bäumen und dem größten Mammutbaum im Florianwald. Es ist nicht groß, der Weg darin schlängelt sich leicht und ist angenehm zu gehen. Sofort fällt auf, daß fast an jeder Pflanze ein Zettelchen mit ihrem Namen hängt, einzelne Pflanzen (die sind dann auch auf der Infotafel verzeichnet) sind sogar mit Schautafeln bestückt, was nicht bedeutet, daß es von der Sorte nicht noch weitere im Wald gäbe. Das ganze Arboretum ist viel größer als das eingezäunte Gebiet, wie auch aus der Karte ersichtlich ist, es gibt neben den fleißig beschrifteten Pflanzen welche, die dem Kenner vorbehalten sind und gefunden werden wollen, so wie beispielsweise weiterere Mammutbäume, was noch ein leichtes Spiel ist.

Wohin geht's? Bergnauf oder was?
Außerhalb des eingezäunten "alten Arboretums" geht's immer ein bisschen rauf und runter. Einen Abstecher auf den Florian hinauf sollte man sich aber nicht entgehen lassen. Von oben hat man einen schönen Rundblick, zudem ist der Berg nur klein und einfach knuffig. Natürlich kann man aber auch unten bleiben und fleißig im Wald schnüffeln. Entdeckungen gibt es mit Sicherheit genügend zu machen.

Muss ich auf was aufpassen?
Ja, der Florian ist nämlich ein hoffentlich erloschener Vulkan mit drei Schloten, sollte es laut rumpeln und zischen, oder plötzlich Magma regnen, lieber die Beine in die Hand nehmen. Meist ist aber alles friedlich, alle Wege breit, geteert oder geschottert, vom Gipfel des Florians allerdings abgesehen.

Einkehrmöglichkeiten:
Direkt am Parkplatz ist das "Gasthaus Kappishäusern" (umgangssprachlich "Schützenhaus", derzeit griechisch geführt), aber auch in den umliegenden Orten gibt es Einkehrmöglichkeiten.

 


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