Forum

  Nachrichten
Kommunalpolitik
Politik
Umwelt
Kultur
Stattzeitung aktuell
Sport
Nürtingen global
Jugend
Personalia
Verkehr
Arbeitswelt
Soziales
Geschichte
Bauen
Presseschau
Wirtschaft
Kurznachrichten
Zukunftsfähiges NT
NTegration
Foto der Woche
EssBar

  
Terminkalender
Veranstaltungen
Ausstellungen

  
Kulturtipps
Kneipentest
Bücher
Filme
Musik
Lyrik
Reisen
Hörbücher
NTouren
NThörBar
Musikmachende

  Schatzkästle
Fotogalerie
Fortsetzungsroman
Links
Was kochsch du?
Gabi Zapf (Roman)
Fundgrube
Rundschlag
Jahreszeiten
Hausmittel
Kleinanzeigen

  Über uns


 

  NTouren
 
Vogelzug am Randecker Maar
 

Ein heißer Tipp ist die Beobachtung des Vogelzugs am Randecker Maar. Die nach Süden ziehenden Vögel werden wie durch einen Trichter zum Randecker Maar geleitet, wo sie mit bloßem Auge zu sehen und für Ornithologen auch zu erkennen sind (Laien sollten auf jeden Fall ein Fernglas oder ein Teleskop mitnehmen und auch Vogelkundler wissen, dass sie damit den Eindruck erheblich steigern können). Eigentlich ist der Zug der Vögel in ihre Winterquartiere im Süden breitflächig und erfolgt in einer Höhe, die eine Beobachtung vom Boden aus fast unmöglich machen. Schafbuckel und Auchtert, Ausläufer der Alb im Osten und im Westen lenken die Vögel aber zum Maar, wo für sie die blaue Wand der Alb zugleich etwas niedriger zu sein scheint und man selbst zur Beobachtung 300 m höher steht, als im Vorland. Trotz dieser optimalen idiotensicheren Voraussetzungen war ich zwei Mal auf eigene Faust zur Zugzeit am Maar und habe die Zugvögel nicht erkannt. Erst als ich an einer (kostenlosen) Führung mit einem Fachmann der Forschungsstation Randecker Maar teilnahm, die jedes Jahr Anfang Oktober angeboten wird, sah ich die Vögel, die vorher unbeachtet über mich hinweg geflogen waren. Außerdem kann man bei so einer Führung eine Menge rund um den Vogelzug erfahren, zum Beispiel, dass über 75 % der Kormorane am Samstagnachmittag ziehen! Samstagnachmittag kommen nämlich die Angler an die Teiche, an denen die Kormorane rasten, und scheuchen sie auf und da die Angler nicht gleich wieder verschwinden, ziehen die Kormorane halt weiter nach Süden. Und nicht nur Vögel ziehen zum Überwintern nach Süden, sondern auch Vertreter der anscheinend so kurzlebigen Tierklasse der Insekten. Mehr darüber von Vertretern der Forschungsstation Randecker Maar.

Wer nicht einfach mit dem Auto auf die Alb fahren will, dem empfehle ich den Weg von Hepsisau aus durch die Schlucht (!) des Zipfelbaches. Der Weg beginnt am Wanderparkplatz in Hepsisau und ist recht leicht zu finden. Hepsisau kann man von Nürtingen aus gut mit dem Rad erreichen.

Wir sehen nur, was wir wissen, also lasst euch die Führungen der Forschungsstation Randecker Maar nicht entgehen.

 


Anzeigen



Impressum
© 2004-2017 Nürtinger STATTzeitung