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Zum Sennerbrünnele
 

Ein romantischer Fußweg im Tiefenbachtal, dessen Ziel sich prima für eine Rast eignet.

Ausgehend vom Parkplatz am Sonnenhof (gegenüber dem Verbindungsträßle nach Beuren) überquert man die Tiefenbachstraße, geht ein kurzes Stück das Verbindungssträßle entlang und nimmt den 1. Feldweg nach rechts. Nach knapp 50 m zeigte bisher ein Albvereins-zeichen die Abzweigung über einen Wiesenweg Richtung Wald an, in letzter Zeit lag das Schild aber am Boden, trotzdem nicht abschrecken lassen: der offizielle Weg führt am Feldrain entlang über die Wiese zum Wald. Dort wird man von 2 Tannen als Wächter des Waldes empfangen, ihre Zweige neigen sich weit herunter und spenden gerne Tau oder Regennässe und sie bewachen einen wunderbaren Eingang. Leider sind einige der tiefreichendsten Zweige abgeschnitten worden. Bleibe stehen und genieße den Unterschied zwischen draußen und drinnen, egal zu welcher Jahreszeit, er ist immer zu spüren.
Ein weicher, zauberhafter Waldweg führt zu einem relativ neuen Holzbrückle über den Tiefenbach, früher war der Weg hier wohl durch eine Furt gegangen. Der Bach an der alten Furt eignet sich hervorragend für Hunde zum Trinken oder für Kinder zum Gaizla (mit Wasser spielen). Geradeaus weiter führt der Weg dann über ein paar Treppen auf den breiten Wanderweg, den wir zum Sennerbrünnele nach links weitergehen. Nach dem Brückle kann aber auch gleich ein Waldweg nach links genommen werden. Er ist manchmal etwas sehr feucht und es wurden dort schon die größten Nacktschnecken gesehen. Auch dieser Pfad führt zu dem breiten Wanderweg. Diesem folgt man jetzt leicht ansteigend für ca. einen Kilometer bis zum Ziel.
Im letzten Jahr wurde das Sennerbrünnele wieder hergerichtet, es hat jetzt Tische und Bänke zum Rasten. Davor war es fast unscheinbar und leicht übersehbar in seiner Mulde. Diese damals noch etwas verwunschene Stelle eignete sich gut zum Osterwasser schöpfen. Das Wasser ist inzwischen geprüft und als Trinkwasser geeignet.
Den Namen hat das Brünnele von Gustav Senner, dem ehemaligen Herausgeber der Nürtinger Zeitung, der das Wasser hier fassen und die Nische ausbauen ließ.

Sollte jemand Lust zum Weiterwandern haben: Es gibt viele reizvolle Wege hier, links hinauf oder geradeaus, auf alle Fälle geht es immer hinauf auf die Höhe zwischen Nürtingen, Beuren und Frickenhausen, wo man noch die Folgen des Sturmes Lothar sieht. Es ist schon sehr beeindruckend, wie aus solch verheerendem Schaden solche Schönheit heranwachsen kann. Im Juni blüht dort oben unter anderem ein herrliches Johanniskraut. Ein Waldarbeiter hat ebendort aus einem Baumstumpf heraus eines „Wanderers Thron“ herausgeschnitten.
Sucht ihn.

 


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