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Das Zizishäuser Bergele
 

Der Weg zum Zizishäuser Bergele wurde schon mal in den NTouren beschrieben, doch kann der Weg dort oben auch etwas anders gegangen werden:

Am Ende der Fahrstraße, Zugäckerstraße, oben am Berg geht man dabei an der Wegkreuzung bei der großen Linde, die alleine schon den Anstieg wert ist, nicht geradeaus, sondern nach rechts an der Hecke entlang, die zu jeder Jahres- und Tageszeit seine Schönheit hat. Vorbei geht es an einem urig verwilderten Schuppen (manchmal vor lauter Wildnis nicht gleich zu sehen).

Oben angekommen geht der Feldweg in einer Linkskurve in einen Wiesenweg über. Um den Ausblick zu genießen, sollte man immer wieder stehen bleiben und in alle Richtungen gucken, an schönen Tagen sieht man entgegen der Wegrichtung bis zu den Kaiserbergen. Zwischendurch locken Wege zum Abbiegen auf die Anhöhe hinauf, aber der “Glatzenrandweg” ist hier das Ziel. An einem Gedenkstein geht der Weg wieder in einen Asphaltweg über, die evtl. durch den Grasweg nass gewordenen Schuhe trocknen schnell. Auch auf diesem Teil des Weges ist der Ausblick immer wieder schön und geht jetzt Richtung Unter- und dann Oberensingen und hinauf Richtung Wolfschlugen. Dort wo der Weg nur noch rechts hinunter oder links hinauf geht, gehen wir links, um den Berg voll zu umrunden. Schöne Baumgruppen mit Bänkle auf der Bergseite laden zum Verweilen und Meditieren ein. Leider ist man aber dort nicht lange alleine, zu viele kennen die Schönheit des Berges , walken oder sportiven sonst wie ab.

Der Blick geht durch Baumlücken hinunter nach Nürtingen ins Hohe Gestade. Und dann kommt endlich der Höhepunkt des Weges: der mystischste Baum der ganzen Gegend. Talwärts steht er und ist eine Hängebuche, auch Trauerbuche genannt, deren Äste wunderbar verknorbelt sind. Dem Sehenden streckt zwei Äste wie Arme entgegen, als wolle sie einen aufnehmen und umfassen, wenn derjenige mutig genug ist, es zu erlauben. In der kahlen Jahreszeit sind diese Arme sehr gut zu erkennen, aber in der Vegetationszeit verdecken Blätter das Geheimnis der Hängebuche und man muss erst den Vorhang aus Zweigen und Blättern heben, um ihre Mütterlichkeit zu erkennen. Eine Bank unter ihren Zweigen lädt zum Verweilen ein.

Der Weiterweg geht dann an mehreren mächtigen Eichen, Kastanien und Linden weiter. In Laufrichtung rechts unten sieht und hört man noch ein Ziegengehege, das vor allem von Kindern gerne frequentiert wird. Auch die große alte Linde an unserem Ausgangs- und Endpunkt des Rundweges hat eine Bank, wo sich der Weg nochmals nachempfinden lässt.

Wenn ihr die Hängebuche findet, geht nicht einfach vorbei, ohne sie zu grüßen und zu berühren, sie strahlt erbarmende Liebe aus, Geborgenheit und Trost. Versuch es mal, lass es zu.

 


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