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Mit dem Pferd im Tiefenbachtal urlauben
 

Im Tiefenbachtal gibt es Pferde wie Sand am Meer. Auch ich habe ein Pferd, aber das wohnt in Hülben auf der Alb und pflegt dort das Biosphärengebiet. Weil ich mich im Tiefenbachtal schon öfters verlaufen hatte, kam ich auf die Idee, im Urlaub mit meinem Pferd hier her zu reiten und das Gebiet vom Pferderücken aus zu erkunden.

Gesagt, getan, ich fand eine Unterkunft in einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Mitte des Tiefenbachtales: schön, ruhig und stressfrei. Mein Pferd durfte ich komplett selbst versorgen. Ende August stellte ich mein Auto auf dem Bauernhof ab und ließ mich von meiner Familie nach Hülben fahren. So blieb ich, nachdem mein Pferd im neuen Stall war, flexibel.

Am ersten Tag, einem Sonntag, ritt ich von Hülben ins Tiefenbachtal. Dafür brauchte ich drei Stunden, was ich auch geschätzt hatte. In Erkenbrechtsweiler passierte meinem Pferd ein kleines Malheur und in Beuren gleich noch mal eins. Shit happens. Ich genoss einen schönen Blick auf das Freilichtmuseum, und als ich mich im Wald des Tiefenbachtales fast schon zu Hause wähnte, sorgte die Wegführung für Überraschungen.

Am Montag ging es früh am Morgen zum Käppele, dann eher ungeplant in Richtung  Dettingen, von dort zu den Bürgerseen. Beim Hörnle war ich ratlos und traf andere Ratlose, gemeinsam fanden wir zurück zum Käppele. Immer wieder staune ich, wie zerklüftet die Waldhänge sind, die Wege führten auf und ab und machen Schlenker, hier und dort hin. Hier die Elle anzulegen und zeitlich was zu schätzen, ist gewagt, sowieso, weil man sich garantiert verfranst. Für die nächsten Tage nahm ich mir vor, kleinere Brötchen zu backen.

Der dritte Tag verlief zwar wieder anders als geplant, aber das Gebiet Vorhalde erwies sich als angenehm und meist gut markiert. Wir wandelten ein Stück auf dem Jakobsweg und mein Pferd genehmigte sich einen Schluck aus dem Jakobsbrunnen. Ein Blick auf die Mammutbäume erschreckte mich, mein Pferd erschreckten ganz andere Dinge.

Am vierten Tag nahm ich mir erst gar nicht so viel vor, beim Aufsteigen entschied ich mich für die grobe Richtung Aspen/Hülenberg. Trotzdem kamen wir am Sennerbrünnle vorbei.

Für den fünften Tag war Regen vorausgesagt, so drehte ich zwei feine, angenehme Ründchen im Dettinger Gemeindewald.

Am Freitag standen Hausbesuche in Nürtingen auf dem Plan, wegen Rohrreinigungsarbeiten auf dem Weg landeten wir wieder beim Käppele bei Dettingen.

Früh am Samstagmorgen machten wir uns auf den Heimweg, hinauf auf die schwäbische Alb. Noch am Vormittag durfte das Pferd mit seinen Kumpels wieder friedlich auf der Koppel grasen und Urlaub vom Urlaub machen.

Die Woche im Tiefenbachtal war sehr interessant und erlebnisreich. Jetzt kenne ich mich dort viel besser aus. Ohne meine Wanderkarte wäre ich ziemlich aufgeschmissen gewesen, obwohl sie nicht immer der Realität entsprach. 

 


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