Forum

  Nachrichten
Kommunalpolitik
Politik
Umwelt
Kultur
Stattzeitung aktuell
Sport
Nürtingen global
Jugend
Personalia
Verkehr
Arbeitswelt
Soziales
Geschichte
Bauen
Presseschau
Wirtschaft
Ausgewähltes
Zukunftsfähiges NT
NTegration
Foto der Woche
EssBar
LesBar
Leserbriefe

  
Terminkalender
Veranstaltungen
Ausstellungen

  
Kulturtipps
Kneipentest
Bücher
Filme
Musik
Lyrik
Reisen
Hörbücher
NTouren
NThörBar
Musikmachende

  Schatzkästle
Fotogalerie
Fortsetzungsroman
Links
Was kochsch du?
Gabi Zapf (Roman)
Fundgrube
Rundschlag
Jahreszeiten
Hausmittel

  Über uns


 

  NTouren
 
Oberensingen - Spaziergang über die Aichterrassen
 

Im Juli 2010 wurden die Aichterrassen in Oberensingen feierlich eingeweiht. Ein Anlass für uns, durch Oberensingen an der Aich entlangzuschlendern. Start- und Zielpunkt ist das ehemalige Rathaus in Oberensingen.

Bei unserer Wanderung ziehen wir eine Acht, und so beginnt der erste Bogen:
Zwischen Rathaus und Aich gehen wir einige Meter den Weg entlang, um dort nach links über das neue Brückle die Aichterrassen zu erreichen.

Die Aichterrassen (Artikelfoto) sind ein gestalteter Platz, direkt an einer neuen Fußgängerbrücke über die Aich. Beides wurde geschaffen, um den Übergang angenehm und sicher zu gestalten. Dabei wird immer auf die vielen Schüler und die alten Leute des angrenzenden Altersheims hingewiesen. Aber ehrlich gesagt, auch gesunde, erwachsene Menschen profitieren von dem Projekt. Der neue Platz lädt zum Aufenthalt ein. Es gibt etliche Bänkchen, aber auch große Sitzsteine. An einer Pumpe kann man Wasser pumpen, das dann über einen künstlichen Bach fließt. Über eingebaute Wehre kann man den Bach halblebig stauen. Ziemlich unverständlich ist, dass der Name Terrasse so eng umgesetzt wurde. Die Schleppstufen ziehen sich im unteren Berich vollflächig über den Platz, für Leute mit Gehwägelchen oder Rollstuhl gibt es kein Durchkommen.

Nachdem wir unseren Spieltrieb ausgelebt haben gehen wir weiter und biegen nach rechts in die Straße "Im Wiesengrund" ab. Linker Hand, nach der Metzgerei Zänglein, spickeln wir durch eine Einfahrt auf das Oberensinger Schloß (nicht hineingehen, es ist in Privatbesitz, es sei denn, man wäre zum Tee eingeladen). Der berühmte Landschaftsmaler Julius Kornbeck hat darin eine Zeit lang gelebt. An der Gartenmauer des "Schlosses" gehen wir weiter.

In der nächsten Kurve gibt es zwei Möglichkeiten: entweder der Straße folgen, oder geradeaus gehen, auf einem Grasweg hinter den Häusern, direkt an der Aich entlang. In beiden Fällen stoßen wir an die Lärmschutzwand der Bundesstraße, biegen nach rechts ab, und gehen auf eine auch nicht alte Fußgängerbrücke. Wir bleiben stehen. Die Lärmschutzwand ist hier durchsichtig, es wirkt etwas unnatürlich, die Autos vorbeifahren zu sehen, sie aber nur gedämpft zu hören.

Auf der anderen Seite der Brücke gehen wir wieder rechts, entlang der Aich, in Richtung Rathaus zurück. Unter den großen Bäumen ist es schön schattig. Vor dem Rathaus biegen wir links in den Friedhof ein, gehen um die Kirche herum und blicken auf das Oberensinger Schlössle. Oberensingen hat nämlich ein Schloß und ein Schlössle. Letzteres beherbergt seit über hundert Jahren soziale Einrichtungen, früher auch ein Heim für schwer erziehbare Mädchen. Früher soll es geheißen haben: "Wenn du nicht brav bist, dann kommst du ins Schlössle."

Die zweite Bogen der Acht beginnt:
Am Oberensinger Rathaus überqueren wir erst die Straße, dann auch die Aich, diesmal über die befahrene Brücke, wieder. Wir gehen dann nach links entlang der Aich auf der Straße "An der Aich" weiter. Die Straße endet zwar nach einigen Häusern, geht aber als Trampelpfad weiter. So kommen wir zu einem Wehr und schauen kurz dem Wasser und den Enten zu. Dann folgen wir dem Weg und machen mit ihm kehrt, eine Alternative gibt es hier nicht.

Auf dem Rückweg blicken wir immer wieder in Schrebergärten und Hausgärten, die mal mehr, mal weniger gepflegt sind, eine recht kurzweilige Angelegenheit. Am ehemaligen Milchhäusle vorbei kommen wir in die Ortsmitte zurück.

Besonderheiten:
STATTzeitung brauchte für beide Abschnitte ohne Pause insgesamt 35 Minuten. Die Runde hört sich also schlimmer an, als sie ist. Der Weg ist sehr leicht zu gehen, leider nur fast durchgängig befestigt. Für Rollstühle/Gehhilfen/Kinderwägen bietet sich der erste Teilabschnitt bis zur Bundesstraße an. Die Aichterrassen kann man seitlich umfahren. Der zweite Abschnitt ist nur bedingt befahrbar, wäre bei schönem Wetter, je nach Kondition, aber einen Versuch wert. Zwischendrin gibt es etliche Sitzgelegenheiten. Es gibt auch einige Möglichkeiten zur Aich hinabzusteigen und im Wasser zu plantschen.

Einkehrmöglichkeiten:
Gerds Linde am Lindenplatz (Kneipe) hat erst ab 16 Uhr auf
Metzgerei Zänglein mit Stehimbiss
Krone Oberensingen
Café Stoll Oberensingen

Info: die Aichterrassen sollen in absehbarer Zeit nicht die einzigste Veränderung in der Oberensinger Ortsmitte sein, eine gesamte Umgestaltung des Lindenplatzes ist vorgesehen. Zudem träumen die Oberensinger von einem Tunnel, der den Durchgangsverkehr aus der Orstmitte heraushalten soll.

 


Anzeigen



Impressum
© 2004-2017 Nürtinger STATTzeitung