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Jubiläumsweg des Albvereins in Neckarhausen - die große Schleife
 

Die Ortsgruppe Neckarhausen des schwäbischen Albvereins wurde 1889 gegründet. Zum 100 jährigen Jubiläum wurde ein Jubiläumsweg eingerichtet, der immer noch sehr gut beschildert ist. Er führt vom Wanderheim in Neckarhausen aus über den Galgenberg nach Oberensingen und von dort durch den Bauernwald über den Rücken des Galgenbergs wieder zurück zum Wanderheim.

Das Wanderheim befindet sich in der Böllatstraße 53. Vor dem Gebäude ist eine Tafel aufgestellt, auf die der Rundweg aufgemalt ist. Er besteht aus einer unförmigen Acht, wir beschreiben hier nur die größere Schleife. Die Begehung der kleinen Schleife ist in Planung.

Wir starten bergab in Richtung Ort und biegen gleich nach links in die Belchenstraße ein. Der Weg ist durchweg beschildert. Er führt uns in der Kniebisstraße am Kapfbrunnen vorbei. Weiter geht es in die Steinmauerstraße, auf der wir den Ort wieder verlassen. Nach einer Scheune biegen wir nach rechts ab, parallel zur Hangkante erwischen wir jetzt schöne Blicke auf die Nürtinger Stadtkirche. Der Weg ist hier geschottert.

Besser wird es, wenn wir Nürtingen erreichen, unser Weg mündet in die Galgenbergstraße, die wir weitergehen, bis es scharf links auf den Galgenberg zur Schillerlinde hoch geht. Ob wir dabei den breiten oder den schmalen Weg wählen ist, anders als im Pietismus, egal, sie kommen vorne wieder zusammen.

Auf Höhe der Schillerlinde geht es rechts einen schmalen geteerten Pfad weiter. Hier fand STATTzeitung keine Beschilderung! Sollte man nicht in diesen Weg abbiegen und weiter auf dem breiten Teerweg bleiben, hat man eine prima Abkürzung gefunden, dieser Weg trifft nämlich nach schlappen zwei Kilometern wieder auf unseren Weg. STATTzeitung schummelt aber nicht und wandert fleißig weiter, es geht immer geradeaus, bis man den Ortsrand von Oberensingen erreicht. Hier kann man einen Abstecher zur Römervilla machen, man sieht die Grundmauern eines ca. 100 bis um 266 n. Chr. bewohnten Gutshofs.

Wir biegen jetzt nach links ab auf einen geteerten Feldweg. Er führt durch Obstwiesen, wir kommen an einem Insektenhotel vorbei, müssen ein mal links abbiegen, der Weg ist jetzt wieder geschottert und schmutzig. Es geht in den Wald, den sogenannten Bauernwald, hinein. Bald zeigt sich eine Tafel, die über diesen informiert. Dort sind verschiedene Biotope zu sehen. Sie wurden von Karl-Heinz Frey mit großem Engangement angelegt, um die Libellen- Amphibien- und Ringelnatter- Population zu stärken. Der Hang besteht aus Knollenmergel, 2002 gab es einen größeren Hangrutsch, über den der Weg zwar heute wieder drübergeht, aber sehr holperig.

Wir laufen und laufen und laufen, da sehen wir ein Zeichen am Weg: wir sind auf dem Jakobsweg! Kein Wunder zieht er sich so! Nach einer scharfen Linkskurve geht es den Berg hoch. Schnaufend erreichen wir die Hochfläche des Galgenbergs, kommen an einer Alpakafarm vorbei und werden am neuen Wasserbehälter mit einer wunderschönen Aussicht auf die schwäbische Alb belohnt. Auf einer Tafel sind Orte und Entfernungen angegeben. Geradeaus weiter erreichen wir wieder das Wanderheim des Albvereins.

Info:
Der Weg ist geteert oder geschottert, er führt durch Wohngebiete, Felder, Wiesen und Wald und weist Steigungen auf. Bei gemütlichem Tempo muss man satte zwei Stunden Zeit einrechnen. Die Strecke ist etwa sieben Kilometer lang. Für Rollstuhl und Kinderwagen sind Abschnitte des Weges nicht gut geeignet.
Einkehrmöglichkeiten: Albvereinsheim Neckarhausen

 


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