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Spaziergang im Galgenbergpark
  Führt der Galgenbergpark ein Schattendasein weil er an einem Nordhang gelegen ist? In der „Nürtinger Ratsstube“ wird jedenfalls immer wieder heiß diskutiert, was man unternehmen kann, damit die schöne Anlage mehr Publikum erhält. Das kann man auch anders sehen: man kann dort in Ruhe die gepflegte Natur genießen und sehr viel entdecken.

Der Galgenbergpark
Etwa eine Stunde dauert unsere Wanderung durch den Park mit dem schönen alten Baumbestand. 1908 wurde die Galgenberganlage erschaffen, so, wie sie bis heute fast unverändert besteht. Sie ist sehr gut gepflegt, hat aber einen Haken, das Gelände liegt am Hang und der ist teilweise recht steil. Gemütlich schlendern ist anders, und besonders ältere Menschen tun sich sehr schwer.
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Start: am Hallenbad
Wir starten am Eingang des Hallenbades und gehen in Richtung Galgenberg. Unter den Trompetenbäumen, die an der Ecke des Hallenbads stehen, sollte man unbedingt kurz stehen bleiben, und nach oben schauen, um ihr ausladendes Dach zu bewundern. Weiter geht es, am Hallenbad entlang, in Richtung Oberensingen, zur Rückseite des Bades.
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Die Schreibere und der Bolzplatz
Hinter dem Hallenbad steht die Schreibere, eine schöne, alte Turnhalle. Sie ist etwa so alt wie der Park und wird noch heute genutzt. Zu ihr gehört ein umzäunter Rasenplatz, hauptsächlich zum Fußball spielen. Richtung Galgenberg gliedert sich ein großer Bolzplatz an, der frei zugänglich ist, auf ihm darf kicken, wer Lust dazu hat.
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Skatepark und Wall of Fame
Wir gehen über den Bolzplatz zum Skatepark (dort sind quasi Turngeräte, auf denen man mit dem Skateboard halsbrecherische Sachen üben kann). Ihm wurde die „Wall of Fame“ angegliedert, eine Holzwand, die mit Graffiti besprüht werden darf, was eine gewisse Verdrängungsproblematik auf der Wand mit sich bringt.
Link zu einem Video aus dem Skatepark
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Der Reiner-Pavillon
Bei der Wall of Fame steigen wir die Treppe hoch und sehen schon unser nächstes Ziel, den Reiner-Pavillon, der aussieht, wie ein zu groß geratener weißer Tisch, den jemand in die Landschaft gestellt hat. Manchmal finden Veranstaltungen dort statt. Leider ist die einzige Sitzgelegenheit das eigene Hinterteil.
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Die Trinkhalle der Heinrichsquelle
Vom Pavillon aus blicken wir auf die Stadtkirche, gehen in ihre Richtung, wieder bergab, zu einem kleinen Häuschen mit bodenlangen Sprossenfenstern, das eine perfekte Mischung aus Demut, Erhabenheit und Gastfreundlichkeit ausstrahlt. Es ist die Trinkhalle der Heinrichsquelle aus den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts, der sich eine einladende Terrasse angliedert. Am Berg wurde Heilwasser entdeckt und viele Jahre hier ausgeschenkt. Die Trinkhalle ist derzeit (Stand Sommer 2014) geschlossen. In ihrer Nähe befindet sich ein Kinderspielplatz.
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Der Brunnen hinter der Trinkhalle ist ein Gedicht
Wenige Meter hinter der Trinkhalle findet man direkt an einer Baumgruppe einen kleinen  Brunnen, der seit längerer Zeit ausgetrocknet ist. In einen größeren Stein der Anlage ist inzwischen ein Gedicht eingraviert. Einen weiteren Stein mit Lyrik findet man, wenn man bergauf weiter geht. Ihn ziert ein Gedicht von Peter Härtling.
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Der sehr gut versteckte schöne Brunnen
Weiter oben beginnt eine Treppenanlage mit Geländern. Etwa in ihrer Mitte steht ein Mülleimerle, dort geht ein kleiner Trampelpfad ins Dickicht hinein. Er hört im Grünzeug auf. Tipp: wenn man sich in etwa stur bergauf hält und sich immer weiter durchs Dickicht quält, dabei denkt, ob man bekloppt ist, findet man einen schönen, alten, versteckten Brunnen, oder auch nicht.
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Schillerlinde und Schillerhöhe
Geht man auf der soeben beschriebenen Treppe weiter, und dann auf einem schmalen Weg den Berg hoch, kommt man zur Schillerhöhe. Auf der gemauerten Erhöhung thront die „Schillerlinde“. Statt des Baumes stand an dieser Stelle früher der Nürtinger Galgen, und es fanden Hinrichtungen statt. Die Verurteilten konnten den schönen Blick auf die Stadt sicher nicht genießen. Wir aber auch nicht, denn dieser ist inzwischen ziemlich zugewachsen. Bei der Schillerhöhe gibt es einen Grillplatz und Sitzgelegenheiten, so dass man heutzutage am Galgenberg ganz angenehm „rumhängen“ kann.
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Auf der Galgenbergstraße zurück zum Hallenbad
Wir verabschieden uns von der Schillerhöhe und gehen wieder bergab, halten uns auf einem Weg, der parallel zur Galgenbergstraße im Park verläuft. Gegenüber der Straße fallen neue, moderne Häuser auf, es ist die Wohnanlage Heinrichshöhe. An ihrer Stelle stand zuvor die Brauerei Schöll, von der nur die stillgelegte Brunnenanlage der oben erwähnten Heinrichsquelle erhalten geblieben ist. Sie befindet nah an der Galgenbergstraße, zwischen Heinrichshöhe und der Fabrik Greiner.
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Kurzinfo:

Spaziergang im Galgenbergpark
Dauer: ca. 1 Stunde (ohne Stopps)
Wenig frequentiert, viele Bänkchen.
Für Rollstühle nur in Varianten geeignet, allerdings mit Steigungen.
Einkehrmöglichkeiten:
Die allernächsten sind
Pho Saigon, der Asiate an der Neckarbrücke
Bonaparte, direkt daneben
sowie viele andere in Nürtingens Kernstadt, aber auch in Oberensingen, das hinter dem Hallenbad über das Freibad angenehm zu Fuß zu erreichen ist.
Eine öffentliche Toilette gibt es im Park nicht.

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