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Jungborn-Runde
 

Ausgangspunkt dieser Tour ist die Kreuzung, an der Werastraße und Kirchheimer Straße aneinander treffen. Alternativ kann man natürlich an jedem Punkt dieser Rundtour beginnen. Den Beschilderungen „Im Inneren Bogen“ , „Zur Ruthmänninstraße“, „Radweg Owen/Tiefenbachtal“ bzw. „Technisches Rathaus“ folgen. Das „Technische Rathaus“ dann links liegen lassen, also unbeirrt geradeaus „im inneren Bogen“ weiter.

Bald wird die Bebauung spärlicher. Bei einer Radweg-Kreuzung nun Richtung „Owen“ weiter. Unter der Hochspannungs-Leitung hindurch, gleich danach - hinter dem Bauernhof - nach links und dann gleich wieder rechts (Fahradweg-Beschilderung „Owen, Reudern/Tiefenbachtal“).

Links flankieren malerische Schuppen die Strecke, die Reminiszenzen an das Allgäu oder das Oberland aufkommen lassen, bis man an eine T-förmige Kreuzung kommt, deren Stirn aus einer Hecke aus Bäumen besteht, die schon ganz dicke Stämme haben. Es geht nach links weiter, und gleich nach einer Brücke nach rechts. An der nächsten Kreuzung ginge es links weiter, es lohnt sich aber ein kleiner Abstecher nach rechts (für Reiter und Skater allerdings nicht geeignet) zum Hofgut Jungborn, zumal unsere Wanderung „Jungborn-Runde“ heißt.

Der Weg führt über eine Brücke über den Tiefenbach. Schon nach wenigen Schritten sieht man den Hof vor sich und wundert sich über komische Häusergerippe, die rechts etwas abseits auf einer Wiese stehen. Das sind zwei ehemalige Tbc-Häuschen des „Schwäbischen Jungborn“, in denen früher Lungenkranke lagen und die Luft auf sich wirken ließen.

Weiter geht’s! Das „Hofgut Jungborn“ der „Hochschule Nürtingen-Geislingen“ ist zwar nicht zwangsläufig öffentlich zugänglich, wer aber höflich fragt, wird mit ziemlicher Sicherheit die Tiere anschauen dürfen. Als der Stattzeitungs-Reporter das letzte Mal dort war, gab es leider keine Ziegen mehr zu sehen, die wurden leider abgeschafft, dafür junge Gänse, und immer noch den schwarz-weißen Wachhund, der „Border-Collie“- und „Berner Sennenhund“-Gene in sich trägt. Die überdachten Lager sind sicherlich kein Spielplatz für Kinder, es ist zu gefährlich - versteht sich von selbst, oder?

Hinter dem Jungborn erstreckt sich das Gelände der „Dienstführerstaffel“ der „Polizeidirektion Esslingen. Weil wir keine Dienstführer sind und auch nicht werden wollen, drehen wir wieder um. Wieder gehen wir über die Brücke, vor der rechts früher ein Bad war, für das der Tiefenbach aufgestaut werden konnte. Man sieht noch kleine Mauerreste.

Unser Weg geht dann durch eine Unterführung unter der Tiefenbachstraße hindurch, am „Grillplatz Tiefenbach“ vorbei (Rastempfehlung) zurück Richtung Nürtingen, weil man ja irgendwann wieder Heimweh nach der Stadt der nicht mehr grauen Dächer und der Stattzeitungs-Lektüre bekommt. Die Beschilderung des Radwegs lautet „Reudern/Bürgerseen“.

Da wir - zumindest auf dieser Tour - nicht dorthin wollen, folgen wir ihr nur kurz, dann aber dem alten gusseisernen Wegweiser Richtung „Nürtingen 4 K.“ und gelangen auf die alte Tiefenbachtal-Straße, die parallel zur befahrenen Straße (der „Via Schaude“) entlang einer prächtigen Linden-Reihe unentwegt nach Nürtingen führt. Zur Blütezeit sind die Linden von Bienen umsummt. Rechter Hand am Brunnen unter Schatten spendenden Bäumen in der Nähe einer früheren Unterstandshütte kann man besonders mit Kindern eine weitere Rast planen, ansonsten geht es immer geradeaus zurück zum Ausgangspunkt.

Alternativ kann man an zwei Stellen über die „neue“ Tiefenbachtalstraße (Vorsicht!) und anhand von Brücken über den Tiefenbach (z.B. beim Schild „Kutschfahrten“) und in Gegenrichtung des bereits bekannten Weges („Im inneren Bogen“) an den Ausgangspunkt gelangen.

Diese abwechslungsreiche Runde kann man zu Fuß (ca. 2 Stunden, joggend oder nordic-walkend geht es meistens schneller), mit dem Rad (empfohlen), mit Inlinern, hoch zu Ross, oder per Kutsche (z.B. mit Herrn Weber), auf dem Elektromotor-Rollstuhl, oder sonstigen Fortbewegungsmitteln zurücklegen. Nur eine kurze Strecke, die Unterführung hindurch, ist nicht asphaltiert, sondern geschottert. Ein wunderschönes, noch weit gehend naturnahes Tal mit vielen Blumen und schönen Landschaftseindrücken wartet einladend.

Wer sich über die Tierwelt, Geschichte, Flurnamen, Sagen und Stätten dieses Tals weiter informieren möchte, dem sei das Buch über das Tiefenbachtal empfohlen (ist in der Stattzeitung bei den Buchbesprechungen zu finden). Den Tripp kann man natürlich nach Belieben das Tiefenbachtal entlang ausweiten.

Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Kräuterbühl, (dazu muß die Tour leicht ausgedehnt werden)

 


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