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The Mad Dogs
  Wer kennt sie nicht? Seit dreißig Jahren berocken The Mad Dogs aus Nürtingen mit ihrem ureigenen Sound ihre Fans. Und das nicht nur im schönen Heimatstädtle, sondern auch im weiten Umkreis.

STATTzeitung stellt die Gruppe vor und hat den Musikern ein paar Fragen gestellt:

Hi! Wie beschreibt ihr eure Musikrichtung?
Nach langen Überlegungen sind wir mittlerweile dazu übergegangen, unsere Musik als Heavy-Psychedelic-Bluesrock zu beschreiben. Begriffe wie Retro, Stonerrock oder Doom waren im Gründungsjahr 1984 noch nicht verbreitet. Die Wurzeln liegen eindeutig im End-60er-Blueshardrock.

Wie ist die Band denn zusammengesetzt?
The Mad Dogs sind eine klassische Gitarrenband mit Frontmann, also Gesang, 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug.

Und das ist so seit dreißig Jahren?
Im Prinzip ja. Gegründet haben wir uns im März 1984. Die Erstbesetzung bestand aus Roland Kralik (Gitarre, Harp, Vocals), Uwe Sander (Gitarre), Arne Clausen (Bassgitarre) und Klaus Ruple (Drums). Vorherige Stationen der Mitglieder waren unter anderem die Bands Lazy Bone, Malice, Wooden Music und andere. 1986 kam nach Besetzungswechseln Thomas Grefen als Sänger und fünftes Bandmitglied dazu. Heute besteht die Band wieder aus den 4 Gründungsmitgliedern und Thomas Grefen am Gesang.

Wow! Was würdet ihr als das eigene, spezifische von euch bezeichnen?
Die sehr freie Interpretation von Coversongs und den Einfluss von Krautrock, den man vor allem in den improvisierten Parts bei Konzerten heraushört.

Krautrock? Kommt das von den Fildern runter?
Antwort: Da unser Sänger die Kultgaststätte Anker in Filderstadt-Bernhausen bekocht, ist das gar nicht so abwegig.

Wie seid ihr denn auf den Bandnamen die Mad Dogs gekommen?
Hallo? Ganz wichtig: wir sind „The Mad Dogs“ und nicht die „Mad Dogs“! Wir haben uns nach dem Film „Mad Dog Morgan“ mit Dennis Hopper benannt.

Ihr seid alle aus Nürtingen?
Die Gründungsmitglieder kommen alle aus Nürtingen oder dem Neuffener Täle, unser Sänger ist Mitte der 80er in eine Nürtinger WG gezogen. Unser erster Nürtinger Proberaum war im Keller der leider nicht mehr betriebenen Gaststätte Adler (Ecke Brunnsteige) auf Lehmboden mit dem brummenden Kühlaggregat als Background.

Der Sänger ist also ein „Reigschmeckter“?
Sehr witzig :-(

Wo probt ihr jetzt?
Immer noch in Nürtingen. Wenn man Mittwoch abends das Fenster aufmacht, kann man es vielleicht sogar hören.

Ok. Wie groß ist euer Aktionsradius, wo und wieviel tretet ihr auf?
Der Aktionsradius und auch die Zahl der Auftritte haben sich seit Mitte der 90er (bis zu 50 Gigs im Jahr zwischen Bodensee und Chemnitz) verkleinert. Heute spielen wir 10-12 mal jährlich zwischen Tübingen und Stuttgart.

Was war bisher euer größter Gig?
Diverse Motorradtreffen mit bis zu 2000 Teilnehmern und die Auftritte im Vorprogramm von Roger Chapman, Mountain, Uriah Heep und Wayne Kramer.

Alle Achtung! Was war euer witzigstes Erlebnis auf der Bühne?
Explodierende Verstärker und Gastmusiker, die die Bühne nicht mehr verlassen wollten, unterdimensionierte Notstromaggregate (je lauter die Musik, desto dunkler das Licht) sind in der Rückschau lustiger als in der Situation.

Grins, das ist gut vorstellbar. Gibt es Musik von euch zu kaufen?
Die Discographie besteht aus
- der Langspielplatte „The Mad Dogs”, 1988 auf Velvet Rose Records
- der Single “Little Wing / Matchbox”, 1989 live in der Halle Reichenbach, New Media Records
- der Live-CD “Knochenturm”, 1993 auf New Media Records
- der selbstproduzierten CD "Dogs of 84“, 2005 Eigenvertrieb
- der 5 Track Promo-CD “The Mad Dogs” von 2006
Das meiste davon ist bei der Band erhältlich, oder bei unseren Konzerten.

Auf youtube kann man The Mad Dogs anschauen und anhören:
Who Do You Love, live im Kuckucksei, März 2008
Mona, live im Kuckucksei, März 2008


 


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