Forum

  Nachrichten
Kommunalpolitik
Politik
Umwelt
Kultur
Stattzeitung aktuell
Sport
Nürtingen global
Jugend
Personalia
Verkehr
Arbeitswelt
Soziales
Geschichte
Bauen
Presseschau
Wirtschaft
Kurznachrichten
Zukunftsfähiges NT
NTegration
Foto der Woche
EssBar

  
Terminkalender
Veranstaltungen
Ausstellungen

  
Kulturtipps
Kneipentest
Bücher
Filme
Musik
Lyrik
Reisen
Hörbücher
NTouren
NThörBar
Musikmachende

  Schatzkästle
Fotogalerie
Fortsetzungsroman
Links
Was kochsch du?
Gabi Zapf (Roman)
Fundgrube
Rundschlag
Jahreszeiten
Hausmittel
Kleinanzeigen

  Über uns


 

  Hausmittel
 
Haustee
 

Unser Haustee für den Winterabend wird ab dem Frühjahr bis zum Herbst gesammelt.

In diesem Jahr enthält er:
20 g Apfelschalen aus eigenem Anbau und garantiert nicht gespritzt (im Herbst)
2 g Brombeerblätter für den Magen (im Frühjahr)
10 g Brennnesselblätter für die Durchblutung (Frühjahr/Sommer)            
4 g Gänsefingerkraut für den Bauch (Frühjahr/Sommer)
15 g Hagebutten für zusätzliche Vitamine (Herbst)
12 g Johanniskraut zur Nervenberuhigung (um Johanni rum = 24. Juni)
66 g Mädesüß süßt auf natürliche Basis (Sommer)
10 g Minze für den besonderen Geschmack (Sommer)
8 g Spitzwegerich für die Bronchien (Sommer)
alles zusammen ergibt 147 g Sommersonne im Winter.

Die Zusammensetzung und Menge ist willkürlich je nach Sammelgut. Es ist auch kein Heiltee, sondern ein Gebrauchstee mit zusätzlich gesunden Eigenschaften und dem angenehmen Wissen, was drin ist.

Apfelschalen von ungespritztem Obst werden in ca. 2 cm große Stücke geschnitten und dann an der Luft  getrocknet.

Brombeerblätter werden im Frühjahr gesammelt (zu anderen Jahreszeiten besonders darauf achten, daß es junge Blätter sind), beim Trocknen an der Luft direkte Sonneneinstrahlung vermeiden; die Blätter einzeln legen (nicht aufeinander, sie schimmeln leicht). Nach dem Trocknen lassen sie sich leicht zerkrümmeln.

Brennnesselblätter können von jungen Pflanzen vom Frühjahr bis in den Herbst gesammelt werden, allerdings enthalten die Erstpflanzen im Frühjahr die kräftigsten Wirkstoffe. Trocknen an der Luft ohne direkte Sonneneinstrahlung nebeneinander liegend oder gebündelt aufgehängt.

Gänsefingerkraut ist nur sehr boden- und wegnah zu finden, darum besonders auf Sauberkeit achten. Einzeln liegend trocknen ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Hagebutten werden natürlich erst ab dem Herbst gesammelt und als letztes dem Tee zugefügt. Die Früchte werden aufgeschnitten und entkernt. Vorsichtig, das kann ganz schön jucken. Zudem ist es eine Heidenarbeit, aber sie lohnt sich. Macht auch noch fast meditativen Spaß. Getrocknet werden sie an der Luft in etwa eine Woche oder im Backofen. Die rote Farbe macht sich im Tee sehr auflockernd, die Frucht schmeckt darin sehr erfrischend und ist mit ihren Vitaminen auch noch eine echte Bereicherung. Für einen Haustee fast unverzichtbar.

Johanniskraut wird, wie der Name sagt, am Besten um  Johanni gesammelt. Johannistag ist am 24. Juni, Sommersonnwende, Kräuterweihe. Johanniskraut kann gebündelt, aber wiederum nur im Schatten getrocknet werden. Nach dem Trocknen die Blüten abzupfen und verwenden.

Mädesüß, schon der Name klingt lecker. Einst soll das Met damit gesüßt worden sein, andere meinen, der Name käme davon, daß das Kräutlein erst nach der 1. Mahd in der Süße der heißestens Sommerzeit wächst. Die Blüten werden vom Stengel gestreift und dann auf Papier ohne direkte Sonneneinstrahlung getrocknet.

Minze gebündelt trocknen vor der Blüte.

Spitzwegerich wächst ab dem Frühjahr fast überall auf den Wiesen. Auch er wird am besten einzeln liegend im Schatten getrocknet

Aufbewahrt wird diese Teemischung am besten in Teedosen, gut geeignet sind auch dunkle Gläser, Porzellan- oder Keramikbehälter mit Deckel sowie glatte Stoffbeutel.

Ansetzen mit heißem Wasser und etwa 10 Minuten ziehen lassen, für eine Teekanne von 1 l Fassung drei große Prisen der Teemischung nehmen (1 große Prise ist das, was zwischen Daumen, Zeige-, Mittel- und Ringfinger passt). Süßen, wenn nötig, mit Honig.

Wichtiger Hinweis zu Gesundheitsthemen.

P.S. Wildkräuter nur an geschützten Stellen sammeln, also nicht am Straßenrand, auf frisch gedüngten Wiesen oder so. Ebenso sollten nur die Kräuter gesammelt werden, bei denen man sich auch gaaanz sicher ist!


 


Anzeigen




Impressum
© 2004-2017 Nürtinger STATTzeitung