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Die Mistel
 

Wenn im Winter die Laubbäume ohne Blätter dastehen sieht man die Mistel schon von weitem in vielen Bäumen als ein "Geästball", der oft mit Vogelnestern verwechselt wird, so z.B. an der Tiefenbachstraße, auf dem Galgenberg und zwischen Enzenhardt und Waldheim.
Dieser Halbschmarotzer Mistel, der sich vom Baum nährt, aber auch Kräfte an ihn zurück gibt, gilt als alte Zauberpflanze. Sie ist auch unter vielen anderen Namen bekannt: z.B.  Hexenbesen, Hexenkraut, Druidenfuß, Trudennest, Bocksfutter, Donnerbesen, Donnerkraut, Geißkraut, Leimmistel, Nistel, Vogelmistel, Wintergrün. Die, Mistel ist die, die alles heilt.

Die Mistel vereinigt Sonne und Mond, Gold und Silber, Lebenskraft und Gefühl, männlich und weiblich, Geist und Seele. Sie bringt Klarheit, festen Standpunkt und Durchsetzungsvermögen, sie gleicht Störungen aus. Mitten in einem Sturm gibt sie dir die Kraft, durchzuhalten.

Interessant ist, dass die Mistel hauptsächlich Bäume befällt, die auf geomantischen Strahlenkreuzungen, Wasseraderkreuzungen oder ähnlichem wachsen, die also Standortprobleme haben. Durch ihre Kraft kann der Baum trotzdem weiterwachsen. Diese Heilung, die die Kraft der Mistel den Bäumen gibt, gibt sie auch an andere Lebewesen. Heutzutage wird ihre zumindest aufhaltende Wirkung in der Krebstherapie sogar von der Schulmedizin anerkannt.
Sie hilft auch bei leicht erhöhtem Blutdruck, Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Schwindelanfällen, Reizbarkeit und nervösen Herzbeschwerden. Die Kombination Weißdorn/Mistel ist gut für ein nach Infektionskrankheiten geschwächtes Herz.

Die Mistel wird eingesetzt bei entzündlichen Gelenkerkrankungen (Arthrose) und fördert die Durchblutung. Sie ist tumorhemmend, regt die natürlichen Killerzellen an, so dass diese die Krebszellen auflösen können; sie schützt die gesunden Zellen vor den Schäden der Chemotherapie und Strahlentherapie und hilft Rückfällen vorzubeugen. Die Heilwirkung der Mistel hat schon Maria Treben in ihren Büchern erwähnt, der Anthroposoph Rudolf Steiner hat sich damit befasst und auch der Ethnobotaniker Wolf-Dieter Storl hat sie in seine Büchern „Pflanzendevas „und „Pflanzen der Kelten“ aufgenommen.

Unseren Vorfahren erschienen die immergrüne Pflanzen geheimnisvoll, da sie so hoch oben in den Bäumen wachsen; weil sie so geheimnisvoll waren, sollten die Misteln auch über zauberhafte Kräfte verfügen. Man glaubte, dass sie vor Feuer schützen könne und hängte sie deshalb an die Hauswand, damit sie Hexen und böse Geister am Eintritt hindere. Ebenso dachte man, dass Misteln - ebenso wie vierblättrige Kleeblätter oder Hufeisen, Glück bringen, aber nur demjenigen, der sie zum Geschenk erhält, nicht wenn man sie sich selbst kauft! Die gegabelte Form der Zweige machte sie zum Vorbild der Wünschelrute.

Manche Menschen hängen von der Wintersonnwende bis zu den Todesgedenktagen im November einen Mistelzweig über die Eingangstüre, um unerwünschte Kräfte fernzuhalten.

Heilig sind die Eichenmisteln  -  und sehr selten.
Laut altem Wissen sollen sie, um ihre Magie zu behalten, den Boden nie berühren, (sie verliere sonst durch erden ihre Himmelsenergie) von einem unbekleideten Druiden mit einem Silbermesser geschnitten werden und von seinen Helfern in einem weißen Tuch aufgefangen werden - Jahres- und Tageszeit spielen natürlich auch noch eine Rolle.

Affirmationen der Mistel:
Ich bin eins mit meiner Seele.
Ich höre meine innere Stimme.
Ich lebe meine Unabhängigkeit.
Ich bin frei und leicht und sicher.
Ich gebe die Selbstkontrolle auf und entfalte mich auf meine Art.
Ich verbinde mich mit dem, was da ist und lasse Neues daraus entstehen.

Mistelteile für Heilzwecke sollten grundsätzlich nur aus der Apotheke bezogen werden! Durch das Zusammenspiel von Wirtspflanze und Mistel können Misteln auch giftige Substanzen enthalten.

Misteltee:
Kalt angesetzt gegen hohen Blutdruck
Pro Tasse 1 TL voll Mistelkraut mit kaltem Wasser übergießen und 8 – 10 Stunden ziehen lassen. Absieben, evtl. erwärmen auf Zimmertemperatur. 1 Tasse davon morgens nüchtern und abends eine weitere trinken. Kur für 4 – 6 Wochen

Blutdruckmischtee:
Zu gleichen Teilen getrocknete Mistelblätter, Weißdornblüten, Weißdornblätter und Zitronemelisse. Pro Tasse 2 TL voll mit heißem Wasser aufgießen, 5 –10 Minuten ziehen lassen. Morgens und abends je 1 Tasse voll in kleine Schlucken genießen.

Ebenso gut mischen kann man die Mistel mit Beifuß, Wacholder, Eisenkraut, Mädesüß und Fichtenharz mischen.

Räuchern:
Dazu können alle Mistelteile genutzt werden. Langsame, negative Schwingungen verwandeln sich in lichte, höhere; sie hilft bei der Traumdeutung;  öffnet innere Schätze, indem sie Licht ins Unbewusste bringt.

Wichtiger Hinweis zu Gesundheitsthemen.


 


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