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  Hausmittel
 
Ringelblumen-Hauswurz-Salbe
 

In unserer heutigen Zeit, in der kaum noch Mittel aus dem Bereich der Naturheilkunde von den Krankenkassen übernommen werden, sind wir aufgerufen, die alten bewährten Heilmittel, insbesondere Hausmittel, wieder zu entdecken.
Hier ein Rezept für die Ringelblumen-Hauswurz-Salbe!

Zutaten:
100 g Wollfett (oder Eucerin oder Melkfett, alles erhältlich in der Apotheke)
1 Handvoll Ringelblumenblüten
3 große oder 5 kleine Hauswurzblätter

Weiter braucht man:
1 Holzkochlöffel
1 Topf
9 Salbendöschen á 10 ml (auch in der Apotheke erhältlich)
1 Sieb

Zubereitung:
Fettgrundsubstanz in den Topf geben und langsam auf kleinster Hitze schmelzen
- Ringelblumen-Blüten und Hauswurz-Blätter dazu geben und das Ganze etwa 20 Minuten bei ständigem Rühren zart köcheln. Wenn die Substanz aufschäumt, dann den Topf von der Herdplatte nehmen, bis sich dies wieder gelegt hat, dann wieder auf kleinster Hitze weiter köcheln lassen
- Nach 20 Minuten sofort die ölige Flüssigkeit durch ein Sieb in die Salbendöschen füllen
- Die Salbendöschen erst verschließen, wenn die goldgelbe Substanz erkaltet und fest ist

Man kann diese Salbe auch ohne Hauswurzblätter herstellen. Durch die Hauswurz wird die Wirksamkeit verstärkt und die Salbe dunkler goldgelb.

Zusatzinformation:
Die Blüten der Ringelblume (Calendula officinalis) werden in der Naturheilkunde häufig verwendet. Die pharmazeutische Droge wirkt entzündungshemmend und fördert die Wundheilung. Weitere äußerliche Anwendung findet sie bei Hautentzündungen, schlecht heilenden Wunden, bei Quetschungen, Furunkeln und Ausschlägen.
Die pharmazeutisch bedeutsamen Inhaltsstoffe der Blüten sind zum einen die Flavonoide, eine Gruppe wasserlöslicher Pflanzenfarbstoffe, deren Konzentration bis 1 % beträgt. Weiter wirksam sind Triterpensaponin, die mit 2 bis 10 % vertreten sind, Carotinoide mit bis zu 3 % und Polysaccharide mit rund 15 %. Ätherische Öle sind mit 0,2 bis 0,3 % in geringer Menge enthalten.

Die Blätter der Dach-Hauswurz (Sempervivum tectorum) werden äußerlich gegen trockene, rissige Haut, Ekzeme sowie bei Wespen- oder Nesselstichen verwendet, früher auch bei Verbrennungen. Je nach Bedarf werden üblicherweise Blätter der Pflanze entfernt (Sempervivi tectori Herba), diese aufgeschnitten oder zerquetscht und der Saft sofort auf die Haut gerieben. Die Hauptinhaltsstoffe der Blätter sind Gerbstoffe, Schleimstoffe, Harz, Äpfelsäure, Ameisensäure und Cumarin.

Monika Schmied

PS. Wildkräuter nur an geschützten Stellen sammeln, also nicht am Straßenrand, auf frisch gedüngten Wiesen, auf Obstplantagen und Weinbergen (dort wird ordentlich gedüngt). Ebenso sollten nur die Kräuter gesammelt werden, bei denen man sich auch gaaanz sicher ist!
Wichtiger Hinweis zu Gesundheitsthemen!


 


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