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Grippe mit oder ohne Schwein
 

Nicht jeder will oder kann sich gegen die neueste Grippeart impfen lassen und möchte doch etwas zur Vorbeugung tun.

Gründliches Händewaschen mit Seife, mehrmals am Tag, vor allem nach dem Kontakt mit Erkrankten auch Händedesinfektion mit z.B. Sterilium Virugard (Apotheke) und sofortige Entsorgung gebrauchter Taschentücher sind allgemein bekannte Verhaltensmaßregeln.

Aus der Pest- und Cholerazeiten früherer Jahrhunderte stammt der alte Spruch:
„Eßt Krammetsbeeren und Pimpernell, dann sterbset ihr net so schnell“.
Krammetsbeeren sind Wacholderbeeren, täglich können bis zu 5 Beeren zur Prophylaxe zerkaut werden, allerdings sind sie nicht für Schwangere und Nierenkranke geeignet. Wacholder steht unter Naturschutz, also bitte die Beeren im Lebensmittelhandel besorgen.
Wacholderbeeren, vor allem aber auch Wacholderspitzen, eignen sich auch hervorragend zum Räuchern zur Luftreinigung bei Ansteckungsgefahr: dazu ein paar Beeren etwas zerdrücken und auf vorgeglühte Räucherkohle legen.
Pimpernelle ist ein Kraut das nicht eindeutig identifizierbar ist, da es zwei ganz verschiedene Kräuter mit diesem Namen gibt, die beide heutzutage keine große Rolle in der Heilmittelkunde spielen.

Maria Treben rät zur Vorbeugung bei Grippeepidemien täglich 1 Teelöffel des kleinen Schwedenbitters zu sich zu nehmen (Apotheke) und einen Tee aus folgenden Kräutern, der in der Apotheke gemischt werden kann:
10 g Holunderblüten, 5 g Huflattich, 5 g Kamille, 5 g Lindenblüten, 10 g feingehackte Löwenzahwurzel, 5 g Walderdbeerblätter und 15 g Wiesengeißbart.

Gewürznelken helfen nicht nur gegen Zahnschmerzen, sondern sind auch als Tee zur Vorbeugung oder Nachsorge bei Grippe geeignet: 2-3 Gewürznelken etwas zerkleinert in ½ l kaltem Waser über Nacht ansetzen, dann abseihen und den Sud nur leicht erwärmen und schluckweise trinken.

Reine ätherische Duftöle (auf reine Öle achten) können auch zur Reinigung der Zimmerluft bei Ansteckungsgefahr dienen, so zum Beispiel Zitronengrasöl (nur außerlich und in der Duftlampe); Spanisches Oreganoöl, Eukalyptus, Kampfer, Gewürznelke, Thymian, Sandelholz, Zitrone, Zimt, Lavendel, Minze und Muskat.

Aus der Apotheke sind zur Vorbeugung weiterhin empfehlenswert:
Echinacea-Produkte (Sonnenhut) nicht länger als 6 Wochen am Stück einnehmen.
Tee aus Lindenblüten, Holunderblüten, Hagebuttentee aus getrockneten Beeren, am Besten gesüßt mit Honig.

Täglicher Aufenthalt an der frischen Luft ist ebenfalls gut geeignet zur Steigerung der Immunabwehr und Aktivierung der Selbstheilungskraft und zur Steigerung der Widerstandskräfte.

Aus dem GU-Ratgeber Homöopathie Selbstbehandlung stammt noch folgende Empfehlung für Grippezeiten: Influenza Nosode C30 und Oscilloccinum C200

Unsere Tipps helfen bei Grippe genauso bei grippalen Infekten, diese beiden Krankheiten werden gerne verwechselt: der grippale Infekt ist eine Erkältung, die, wie der Volksmund sagt, mit Hilfe von Medikamenten eine Woche und ohne Medikamente sieben Tage dauert. Eine ausgewachsene Grippe hingegen ist eine ernsthafte Viruserkrankung, die lange Zeit auskuriert werden muss und Folgeschäden nach sich ziehen kann.

In jedem  Fall gilt:
Bei erfolgter Ansteckung oder Verdacht auf Grippe empfiehlt sich ein Arztbesuch.
Die angegebeben Mittel sind rein zur Vorbeugung gedacht oder zur Rekonvaleszenz, nicht für den Akutfall!

Wichtiger Hinweis zu Gesundheitsthemen.

 


 


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