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Zitronenmelisse tröstet
 

Die Zitronenmelisse ist eine außerordentlich pflegeleichte Pflanze, deshalb lohnt es sich, sie im Garten oder in Töpfen zu halten. Aus ihren Blättern kann man Tee herstellen, den man leckerer und gesünder gar nicht kaufen kann. Er schmeckt leicht nach Zitrone und wirkt stimmungsaufhellend ohne Nebenwirkungen zu haben.

Zitronenmelissentee macht man am besten aus frischen Blättern. Pro Tasse zwei etwa 15 cm lange Stängel abschneiden. Diese waschen, auch wenn sie sauber aussehen, es ist immer irgendwelches Bröselzeug dran. Wasser aufkochen, in eine Tasse oder Kanne leeren, Stängel mit der Spitze nach unten reinstellen, so daß die Schnittenden herausragen. Nach zehn Minuten kann man das Grünzeug einfach daran herausziehen. Tee mit Honig oder Ahornsirup süßen, man kann auch etwas Milch zugeben.

An heißen Tagen schmeckt kalter Zitronenmelissetee (ohne Milch!) hervorragend, man kann ihn gut in einer Flasche zur Arbeit oder in die Schule mitnehmen. Auch gemischt mit Pfefferminze, die ebenso einfach zu kultivieren ist, und aus der man genauso Tee herstellen kann, ist das Getränk ein unschlagbar leckerer, gesunder und preisgünstiger Genuß.

Das ätherische Öl der Zitronenmelisse sorgt für den guten Teegeschmack, wirkt auf Menschen aber auch beruhigend, stimmungsaufhellend und krampflösend, ohne Nebenwirkungen zu haben. Melissenöl in Alkohol gelöst ist ein altbekanntes Hausmittel und als Melissengeist bekannt.

Anbau: Am besten ein Pflänzchen kaufen oder sich schenken lassen. Im Garten liebt die Melisse einen sonnigen, geschützten Platz. Dann sät sie sich von selbst aus und vermehrt sich wie sogenanntes Unkraut. Von Frühjahr bis Herbst kann man Zweige ernten, sie wachsen schnell nach. Vor der Blüte ist, wie bei vielen Pflanzen, ihre Kraft am größten. Im Herbst kann man einen Stock ausgraben und am Fenstersims ziehen, so verlängert man die Saison.

Haltbarmachung: Frisch ist die Melisse am besten, für den Wintervorrat trocknet man die Zweige möglichst schnell.

Weitere Verwendung in der Küche: Das Zitronenaroma der Melisse passt sehr gut zu Salatsoßen, in Quark, zu Fisch, Rohkost und Süßspeisen.

Vielen Menschen ist die Zitronenmelisse bekannt, manche andere dagegen kennen sie nicht. STATTzeitung sorgt dafür, die gute Freundin nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

 


 


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