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  Was kochsch du?
 
Kartoffelsuppe
 

Wenn in Schwaben jemand sagt „der Bauer ist in den Kartoffeln“, bedeutet das nicht, daß der Landwirt beim Schälen einer Kartoffel aus dieser ausbrechen könnte wie der Geist aus der Flasche, sondern daß er im Moment auf dem Kartoffelfeld arbeitet um leckere Kartoffeln, unter anderem für unser Rezept, zu produzieren.

einfach, preisgünstig, regionale Produkte

für 4 Personen:

750 Gramm Kartoffeln waschen, schälen und in ca. 2 cm große Stücke würfeln. 2 Zwiebeln schälen und fein hacken. Eine Stange Lauch waschen und in Ringe schneiden. Eine Möhre in ca. 3 cm lange Stifte schneiden.

2 EL Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln und den Lauch darin 5 Minuten glasig braten. 1 Liter Gemüsebrühe (instant) darüber gießen, pfeffern. Kartoffeln und Möhren dazugeben, das Ganze zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 45 Minuten sachte kochen lassen. Gelegentlich umrühren (im Schnellkochtopf bei voller Kraft braucht es nur ca. sieben Minuten).

Zehn Minuten vor Ende der Garzeit Wasser in einem Topf erhitzen und 4 Saitenwürstchen (oder Wienerle) darin gar ziehen lassen.

Die Hälfte der Suppe in eine hohe Schüssel geben, und mit dem Pürierstab fein pürieren (alternativ: durch ein Sieb streichen), dann wieder zur anderen Suppenhälfte zurückgegeben. Alles umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Würstchen in die Suppe legen und auf den Tisch tragen. In einem Schälchen kleingeschnittenen Schnittlauch servieren und je nach belieben Brot, Baguette, Ciabatta oder sonstwas dazureichen.


Noch mehr komische Ausdrücke von Schwaben: Wenn in Schwaben jemand sagt, im Wecken (Brötchen) säße der Bäcker (O-Ton: do hockt dr Becka em Wecka), so bedeutet das, daß im Brötchen große Luftblasen sind, dank derer der Bäcker Teig sparen kann.

Wenn man allerdings sagt „in den Ecken sitzt der Maler“ bedeutet das, daß man an schwierig zu streichenden Stellen (zum Beispiel Ecken) erkennen kann, wer Profi und wer Amateur ist.


 


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