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  Was kochsch du?
 
Zwetschgenknödel
 

Im Herbst, wenn die heimischen Zwetschgen reif sind, gibt es bei uns in der Familie immer Zwetschgenknödel-Wettessen.

relativ aufwändig, superlecker, die Kocherei eignet sich eher für mehrere Personen, funktioniert auch mit gefrorenen Zwetschgen, sofern sie vor dem Einfrieren entsteint und mit einem Zuckerwürfel "geimpft" wurden.

Mengenangabe für 4 Personen

Hefeteig ohne Fett und Ei herstellen: Einen Würfel Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe mit 500 g Mehl vermischen, knapp 200 ml lauwarme Milch, 75 g Zucker und eine Prise Salz zugeben. Die Masse kneten, bis der Teig glatt ist und sich leicht vom Schüsselrand löst. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa eine halbe Stunde gehen lassen.

Währenddessen etwa dreißig Zwetschen entsteinen (nicht ganz auseinanderschneiden) und an Stelle des Steins ein Stück Würfelzucker einbauen. Wenn der Hefeteig fertig ist, die Zwetschgen damit möglichst dünn umwickeln, darauf achten, daß die Knödel dicht sind.

1 – 2 Töpfe Wasser aufsetzen, die Knödel ins siedende, leicht gesalzene Wasser geben. Achtung, viel Platz lassen, die Knödel gehen auf! Nicht richtig spudelnd kochen, nur sanft. Die Knödel schwimmen oben, deshalb immer wieder umdrehen. Nach etwa 10-20 Minuten sind sie fertig, je nachdem wieviel Teig drumrum ist (einfach einen Knödel probieren). Wenn man aus der Teigmenge statt 30 nur 15 Knödel rausbekommen hat, was technisch möglich ist, muß man eher in Richtung 20 Minuten kochen.

Knödel mit der Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und in ein großes Sieb geben. Auf dem Teller werden die Knödel mit zerlassener, leicht angebräunter Butter und gemahlenem Mohn, den man mit Zucker mischt, gegessen.

Mohn mahlt man mit einer Mohnmühle oder mit einem Mörser. Man kann ihn aber auch mit dem Zucker im Mixer kleinkriegen. Wichtig ist, Zucker zuzugeben, sonst wird der Mohn bitter.

Eine Person schafft zwischen 5 und 10 Knödel, meine Schwester stellte 1983 den Familienrekord mit 22 Knödeln auf.


 


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