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  Was kochsch du?
 
Kürbis in mehreren Akten - Akt eins
 

Vorspiel erster Akt:
Gabi zieht die Haustüre hinter sich zu, lässt ihre Handtasche ins nächstbeste Eck und sich selbst aufs Sofa im Wohnzimmer fallen. Feierabend. Schlimm war der Tag. Ein mamasuggeliger (auf deutsch in etwa: wurde psychisch nie abgestillt), seggeliger Kollege hatte ihr den letzten Nerv geraubt.

Der erste Akt:
Einen kurzen Moment schließt sie die Augen. Ruhe. Dann hört sie, wie jemand versucht zu ihr zu sprechen. Es ist ihr knurrender Magen. Klar, zu essen hatte sie zwischen Telefonaten und Terminen völlig vergessen. Sie schwingt sich wieder hoch und steuert die Küche an. Noch in Gedanken an den Kollegen vierteilt sie einen zuvor gewaschenen Hokkaido-Kürbis mit gut gezielten Messerschwüngen. Sie schneidet ihm die Eingeweide raus und zerlegt das Fleisch in mundgerechte Stücke.

Weil sie nicht gern abwäscht, legt sie eine flache Auflaufform mit Backpapier aus, gibt die Kürbisstücke hinein, salzt und pfeffert ordentlich, und füllt den Formboden etwa einen guten Zentimeter voll mit einer Mischung aus 2/3 Wasser, 1/3 Sahne und etwas Suppengewürz. Leider hat sie vergessen, den Ofen vorzuheizen, deshalb stellt sie die Auflaufform eben ins kalte Gerät und schaltet es auf 180 Grad Umlufthitze. Die Eieruhr stellt sie auf dreißig Minuten, dann geht sie ins Arbeitszimmer und schaltet den Computer an.

Sie wählt sich im Internet auf die Seite www.nuertinger-stattzeitung.de ein und beginnt zu schmökern. Nach dreißig Minuten klingelt die Uhr, der Kürbis scheint noch ein bisschen bissig zu sein, bekommt aber schon braune Ecken. Sie reduziert die Hitze auf 150 Grad und gönnt sich nochmal 15 Minuten STATTzeitungslektüre.

Danach schaufelt sie sich einige der Kürbisstücke samt der leckeren Soße auf einen Teller und lässt es sich schmecken.

 


 


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