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  Was kochsch du?
 
Aufgezogene Dampfnudeln
 

Ein Süßspeisenrezept, das über Generationen von den Omas an die Enkel weitergegeben wurde und für das man ein bisschen ein Händchen braucht.

Aus 500 g Mehl, zwei glücklichen Eiern, 80 g Butter, 80 g Zucker, etwa 1/4 Liter lauwarme Milch, etwas abgeriebener unbehandelter Zitronenschale, einer Prise Salz und 20 g Hefe wird ein nicht zu fester Hefeteig bereitet, den man an einem warmen Ort abgedeckt ruhen lässt. Wenn der Teig gut gegangen ist, formt man ihn zu einer Rolle und schneidet etwa 3 cm dicke gleichmäßige Stücke ab. Diese läßt man nochmals aufgehen.
 
Man stellt eine gut schließende schwere Kasserolle oder Pfanne "aufs Feuer" und gibt ein Glas Milch, einen gehäuften Esslöffel Butter und zwei Esslöffel Zucker hinein. Wenn dieses kocht, setzt man schnell die ausgestochenen Dampfnudeln dicht zusammen hinein und gibt den Deckel drauf. Sobald die Flüssigkeit brodelt und Dampf entsteht, schaltet man die Hitze auf mittlere Stufe zurück und läßt die Dampfnudeln "aufziehen". Das dauert etwa 30-45 Minuten (kommt auf den Herd an, verbindliche Werte gibt es nicht).

Wenn die Flüssigkeit nicht mehr brodelt und ein feiner Karamelduft aufsteigt, haben die Dampfnudeln einen braunen, besonders gut schmeckenden Boden und sind fertig. Man hört es auch, wenn es im Topf zu knacken beginnt. Dazu gibt es Kompott oder Vanillesoße.

Wichtig:
Der Deckel darf zwischendurch auf keinen Fall abgehoben werden, um nachzuschauen, die Dampfnudeln sacken sonst zusammen. Deshalb empfiehlt sich eine tiefe beschichtete Pfanne mit Glasdeckel. Die Gefahr, dass die Nudeln anbrennen ist natürlich immer gegeben, man braucht schon ein bisschen Gefühl dafür. Aber gerade die braune Kruste, die am Topfboden entsteht, ist das leckerste.


 


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