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  Was kochsch du?
 
Selbstgemachter Kartoffelbrei
 

Die einfachste Art Kartoffelbrei herzustellen ist, ihn aus einer Fertigpackung anzurühren. Stark schwankende Qualität dieser Mischungen ließen STATTzeitung allerdings zur echten Knolle greifen. Erstaunt stellte sie fest, dass das gar nicht so schwer ist.

Das Rezept für selbstgemachten Kartoffelbrei klingt aufwändig, noch dazu ist Kartoffelbrei meist nur Beilage, die man also nebenbei macht. Wenn man aber ein bisschen Übung im kartoffelbreimachen hat, gelingt er im Handumdrehen, ist preiswerter als Fertigfutter und er schmeckt konkurrenzlos gut. Selbst für eine Einzelperson lohnt sich die Herstellung.

Als Beilage nimmt man pro Person zwei bis drei mehlig kochende Kartoffeln, schält und kocht sie, je nach Größe, etwa zwanzig Minuten. Nebenbei beschäftigt man sich mit dem restlichen Menü und stellt auch ein Töpfchen Milch warm. Dann piekst man die dickste Kartoffel mit einem scharfen Messer durch, wenn sie weich ist, kann man die Kartoffeln abgießen.

Jetzt braucht man ein bestimmtes Werkzeug, nämlich einen Kartoffelstampfer. Es gibt auch Handpressen für diese Tätigkeit. Zur Not tut es aber auch ein Schneebesen, dann wird der Brei aber nicht ganz fein. Auf keinen Fall darf man eine schnelle elektrische Maschine verwenden, sonst gibt es Kaugummi statt Brei. Man stampft die heißen Kartoffeln unter Zugabe von warmer! Milch zu Püree, das geht ratzfatz und ist viel einfacher als es aussieht.

Die Milchmenge hängt von den Kartoffeln ab, grobe Richtung: 1/2 Liter Milch auf 1 kg Kartoffeln. Dann rührt man ein Stück Butter und Gewürze wie Salz, Pfeffer und Muskatnuss unter und richtet das Mahl sofort an.

Varianten:
Man kann auch geriebenen Käse, Kräuter oder geröstete Zwiebeln untermischen. Oder man mischt das Kartoffelpüree mit anderem Gemüsepüree, beispielsweise von Karotten, Tomaten oder Erbsen.

Resteverwertung:
Reste kann man mit Brühe verdünnen und daraus Kartoffelsuppe machen. Man kann Kartoffelbrei mit geriebenem Schweizer Käse und gewürfeltem Räucherspeck mischen und daraus einen Kartoffelbreiauflauf machen, den man 20 - 30 Minuten überbäckt. Aus dem Kartoffelbrei kann man Nocken formen, die man in Fett backen kann, gut schmecken kross gebratene Knoblauchscheiben dazu. Oder man macht Kartoffelbreiplätzchen, indem man das Püree mit Eigelb, Semmelbröseln und Petersilie mischt, Plätzchen formt, die eventuell in Sesam wälzt, und in Fett ausbäckt. Wenn man wenig Kartoffelbrei übrig hat, kann man damit Soßen verdicken oder auch Kartoffelbreidressing machen, indem man den Brei einer Vinaigrette zugibt. Oder man macht Kartoffelbreisalat.

Hinweis für Hobbygärtner:
Neu geerntete mehlige Kartoffeln eignen sich nicht für Kartoffelbrei, weil sie noch zu viel Wasser enthalten. Sie sollten erst 6-8 Wochen abgelagert werden.


 


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