Forum

  Nachrichten
Kommunalpolitik
Politik
Umwelt
Kultur
Stattzeitung aktuell
Sport
Nürtingen global
Jugend
Personalia
Verkehr
Arbeitswelt
Soziales
Geschichte
Bauen
Presseschau
Wirtschaft
Kurznachrichten
Zukunftsfähiges NT
NTegration
Foto der Woche
EssBar
LesBar

  
Terminkalender
Veranstaltungen
Ausstellungen

  
Kulturtipps
Kneipentest
Bücher
Filme
Musik
Lyrik
Reisen
Hörbücher
NTouren
NThörBar
Musikmachende

  Schatzkästle
Fotogalerie
Fortsetzungsroman
Links
Was kochsch du?
Gabi Zapf (Roman)
Fundgrube
Rundschlag
Jahreszeiten
Hausmittel

  Über uns


 

  Was kochsch du?
 
Schopf-Tintlinge mit Ei und Petersilie
  Wenn man auf einer Wiese Schopf-Tintlinge sieht, gibt es nur eines: Die jungen davon schnell sammeln und sofort zubereiten. Mmmmh! Doch: Alkohol dazu ist tabu!

Die Schopf-Tintlinge nur verwenden, wenn ihre Lamellen weiß oder noch rosa sind! Schwarz ist bääh.
Also junge Exemplare sammeln! Manchmal sind auch größere Individuen noch geeignet. Auch außen rein weiß erscheinende Schopf-Tintlinge können innen schwarze Lamellen haben, daher mit einem Messer längs teilen und nachschauen!

Wenn man Schopf-Tintlinge entdeckt hat, heißt es: Nicht lange warten. Sie entwickeln sich sehr schnell und lösen sich dann auf, zerfließen in einer schwarzen, tintigen Flüssigkeit.

Also die Exemplare mit weißen oder rosa Lamellen husch ins Körbchen und ab damit nach Hause! Auch dort gilt es, nicht lange zu warten, denn auch geerntete Schopf-Tintlinge lösen sich nach einiger Zeit tintig auf. Also schnell das Messer gezückt und die Tintlinge zubereitet. Manchmal muss man da noch einmal das Weiße vom Dunklen trennen.

In einer Pfanne feine Zwiebelwürfelchen in Butter glasig dünsten, die in Scheiben geschnittenen Schopf-Tintlinge waschen, dazu geben, 10 bis 15 Minuten dünsten, dann ein Ei dazu und später Petersilie darauf. Mit Kräutersalz abschmecken!

Guten Appetit!

Aber: Keinen Alkohol zu den Tintlingen oder danach trinken! Beim Schopf-Tintling kann dann schwach ein Coprinus-Syndrom bzw. Acetaldehydsyndrom eintreten, bei Verwechslung mit dem verwandten Falten-Tintling ist dieses Syndrom sehr ausgeprägt, wenn man ihn isst. Aufgrund des Giftes Coprin treten Krankheitssymptome auf. Muss nicht sein!

Wie immer gilt: Nur Pilze essen, die man kennt (wenn sie nicht giftig sind)! Bitte die Hinweise zum Pilzesammeln beachten!

Monika Schmied und Manuel Werner, Fotos: Manuel Werner

 


Anzeigen




Impressum
© 2004-2017 Nürtinger STATTzeitung