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  Was kochsch du?
 
Geschwenkte Kräuterkartoffeln
  Das ist ein sehr einfaches und variables Rezept, das gut schmeckt und satt macht, sofern man genügend Kartoffeln hat. Die Idee lieferte ein altes, handgeschriebenes Kochbuch aus Neuffen, das auf einem Flohmarkt in der Region feilgeboten wurde und bei der STATTzeitung wieder in gute Hände kam.

Preisgünstig, vegetarisch, und einfach, wenn man eine funktionierende Kochmöglichkeit hat.

Was braucht man dazu?
Als Hauptmahlzeit etwa 300 Gramm Kartoffeln pro Person. Außerdem eine Feuerquelle, sauberes Wasser, einen Kochtopf, Butter, Kräuter und Salz.

Kurzbeschreibung:
Geschälte Kartoffelwürfel in Wasser garkochen und abgießen, dann in einer Pfanne mit Butter und Kräutern schwenken, würzen.

Detaillierte Beschreibung:
Kartoffeln schälen, je nach Größe in 3-4 cm große Würfel schneiden und in Salzwasser etwa zehn Minuten kochen, Garprobe machen, also mit einem spitzen Messer anpieksen, ob sie weich sind. Nicht verkochen lassen, sonst gibt es Kartoffelmatsch. Die perfekten Kartoffelwürfel durch ein Sieb abgießen.

In dem nun leeren Kochtopf bei mittlerer Hitze Butter schmelzen, etwa 50 Gramm für den Anfang. Die Kartoffelwürfel zugeben, je nach Kartoffelmenge mehr Butter zugeben. Die Kartoffeln sollen in Butter flutschen aber nicht schwimmen. Hitze beibehalten, eher reduzieren als erhöhen, also nicht kross braten, wir machen geschwenkte Kartoffeln, keine Bratkartoffeln. 

Üppig gewaschene und geschnittene Kräuter zugeben, etwa Schnittlauch oder Petersilie. Wer das nicht hat oder lieber wild kocht, nimmt Wildkräuter wie Giersch, Lauchkraut oder Löwenzahn beispielsweise. Eigentlich passt viel verschiedenes Grünes dazu, das essbar ist. Kräftige Kräuter müssen schwächer dosiert werden. Wie wäre es mit Rosmarin oder Thymian? Natürlich gehen auch Kräutermischungen. Nach Bedarf salzen und pfeffern.

Varianten:
Man kann auch etwas Gemüsebrühe zugeben und einziehen lassen, oder/und Schmand. Fein geschnittene Zwiebeln oder Knoblauch passt auch.

Reste:
Sollte etwas übrig bleiben, eignen sich die Reste hervorragend für Kartoffelsuppe.

Armselig?
Fleischzähne könnten abwinken und das Rezept als ein Armeleuteessen verschreien. Aber in Wirklichkeit können sich sehr arme Leute (und die gibt es in der EU!) diese Köstlichkeit oft gar nicht zubereiten. Denn selbst wenn Kartoffeln da sind, kann es sein, es fehlt an Strom oder Holz für den Herd, auch Butter bleibt oft eher Wunschtraum, von sauberem Wasser mal ganz abgesehen.


 


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