Forum

  Nachrichten
Kommunalpolitik
Politik
Umwelt
Kultur
Stattzeitung aktuell
Sport
Nürtingen global
Jugend
Personalia
Verkehr
Arbeitswelt
Soziales
Geschichte
Bauen
Presseschau
Wirtschaft
Ausgewähltes
Zukunftsfähiges NT
NTegration
Veranstaltungstipp
Foto der Woche
EssBar
LesBar
Leserbriefe

  
Terminkalender
Veranstaltungen
Ausstellungen

  
Kulturtipps
Kneipentest
Bücher
Filme
Musik
Lyrik
Reisen
Hörbücher
NTouren
NThörBar
Musikmachende

  Schatzkästle
Fotogalerie
Fortsetzungsroman
Links
Was kochsch du?
Gabi Zapf (Roman)
Fundgrube
Rundschlag
Jahreszeiten
Hausmittel

  Über uns


 

  Was kochsch du?
 
Semmelknödel
  Eieralarm! Die Hühner aus liebevoller, artgerechter Haltung haben sich beim Eierlegen so große Mühe gegeben, dass man nun zu viele davon hat. Das schreit ja quasi zum Semmelknödelmachen, denn dazu braucht man außer Eiern und Brot nicht viele Zutaten und man kann die Knödel weiterverwenden.

Vegetarisch aber nicht vegan, preiswert aber etwas aufwändig, tolle Resteverwertung für Eier und Brot.

Für etwa 6 Semmelknödel:
Etwa 250 Gramm alte Wecken oder Weißbrot in kleine Würfel schneiden. Hardcores nehmen Vollkornbrot, beim Knödelgeschmack muss man da aber ein Auge zudrücken. Die Brotwürfel mit 1/4 Liter lauwarmer Milch oder Hafermilch übergießen und gut durchmischen. Ziehen lassen, lieber etwas länger, 10 Minuten mindestens, kann auch ein Stündchen sein. Das Brot muss weich sein, denn es weicht später nicht weiter ein, obwohl man dies vermuten mag.

In der Zwischenzeit eine Zwiebel schälen, würfeln, in Butter oder Öl andünsten und am Schluß eine Gosche voll gehackter Petrasilie dazugeben, etwas abkühlen lassen. Vier Eier im leeren, kalten Milchtopf (damit man nicht so viel spülen muss) verkleppern (rühren) und mit der Zwiebelwürfelmasse unter die Brotwürfel mischen. Es darf nichts mehr heiß sein, denn die Eier dürfen nicht stocken. Gut durchmischen!

Noch mal kurz durchziehen lassen, dann mit nassen (wichtig) Händen Knödel formen, die den Durchmesser von gefühlten sieben Zentimetern haben sollten. Diese in kochendes Salzwasser legen und etwa eine viertel Stunde ziehen lassen. Alternativ kocht man sie im Dampfdrucktopf mit Locheinsatz, da brauchen sie nur 5 Minuten auf dem ersten Ring. Oder man friert die Knödel roh ein und verwendet sie unaufgetaut wie frisch gemachte.

Warme Knödel schmecken nur mit Soße, sie sind eine typische Beilage zu Bratengerichten. Man kann sie aber beispielsweise auch mit Tomaten- oder Käsesoße essen, falls man leichenfrei schmausen will.

Resteverwertung:
Ausgekühlte oder übrige Knödel kann man in Scheiben schneiden und kalt essen, schmeckt gar nicht schlecht und eignet sich gut zum Mitnehmen. Ein Straßenfeger sind allerdings klein geschnittene, angebratene Semmelknödel (greschte Knedl = geröstete Knödel), am besten mit Salat!

Zutatenliste:
250 Gramm Brotreste
4 Eier
1/4 Liter lauwarme Milch (laktosefrei geht auch Hafermilch)
1 kleine Zwiebel
30 Gramm Butter oder Pflanzenöl
Petrasilie
Salz
Pfeffer


 


Anzeigen




Impressum
© 2004-2017 Nürtinger STATTzeitung