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  Was kochsch du?
 
Kleine Kartoffeln in Käsebad
 

Ein preisgünstiges Reste-Rezept, das schnell geht und lecker schmeckt.

Wer selber schon Kartoffeln geerntet hat, weiß, daß nicht alle Knollen schön groß aus der Erde kommen, sondern, daß meist auch viele ganz kleine Knollen dabei sind. Sparsam, wie Schwaben sind, werden diese auch verwertet.

Die putzigen Kerlchen sauber! waschen und mit soviel Wasser zum kochen bringen, daß sie grade so bedeckt sind. Topfgröße so wählen, daß die Kartoffeln munter Platz zum Schwimmen haben. Die Menge ist abhängig von der Erntemenge und der Zahl der Mitesser.

Geschält werden die kleinen Dinger nicht, das wäre erstens zu mühsam, zweitens bliebe dann nicht mehr viel übrig, und drittens ist es sowieso nicht notwendig.

Herd zurückschalten, so daß das Wasser fast nicht blubbert. Einige Minuten garen lassen. Wenn man mit einer Gabel leicht in die Knollen stechen kann, sind sie durch. Wenn die Haut aufzuplatzen beginnt, ist es fast schon zu spät. Je nach Knollengröße braucht die Prozedur um die zehn Minuten.

Dann Käsereste in das Kochwasser geben und weiterkochen lassen. Lecker sind herzhafte Sorten, Roquefort oder so, auch Käsemischungen sind kein Problem. Nur soviel Käse reingeben, daß, ach, eigentlich ist das Geschmackssache und auch von den Käsesorten abhängig! Je mehr Käse, desto fester wird die Soße. Mit Wasser, Milch oder Sahne kann man die Masse wieder flüssiger einstellen, falls notwendig.

Vorsichtig abschmecken, denn Käse ist oft schon gesalzen. In Tellern oder Schüsseln anrichten und mit Schnittlauch überstreut servieren (den Schnittlauch muß man sich auf dem Foto dazudenken).

Wenn jemand in Schwaben was gut gemacht hat, sagen die anderen oft als Lob „Wenn wir dich nicht hätten, dich und die kleinen Kartoffeln!“ – „Was wär dann?“ – „Dann müssten wir lauter große essen“.


 


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