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  Gabi Zapf (Roman)
 
Folge 13
 

Das ‘Villa’ ist rappelvoll. Die vier quetschen sich in eine Ecke. Adi wird los geschickt, um die Getränke zu besorgen. Bald rennt Gabi der Schweiß von der Stirn, aber sie kann ihre Jacke nirgends ablegen. Jetzt hat sie ihren blau gepunkteten Minirock ganz umsonst angezogen! das ist ja zum kotzen!“ schreit Gabi Brigitte ins Ohr, „was wollen die ganzen Leute hier?“ - Na, Gabi, du bist doch auch da! Wieso bloß?“ fragt Brigitte zurück. Gabi lächelt getroffen. „Um toootaaal auszuflippen, um dir ins Ohr schreien zu dürfen, keine Ahnung, ... aber im Moment möchte ich bloß daß die Hälfte der Anwesenden nach Hause geht.“ - „Na und flirten willst du nicht?“ jetzt mischt sich auch Chris ein. „Vergiß es, Chrissie, hier lernst du niemanden kennen.“ Andi kommt mit den vier Weizen zurück. Sie stoßen laut klirrend miteinander an. Mit dem ersten Zug beginnen die vier sich zu akklimatisieren.
Eine Stunde später versucht Gabi sich zum Ko durchzuschlagen. Als sie in einer Menschenverstopfung stecken bleibt, riecht es plötzlich fürchterlich nach faulen Eiern. Gabi fühlt sich sehr erleichtert und strengt sich an, genauso empört, wie die anderen zu schauen, damit sie nicht verdächtigt wird.
Die Ansammlung löst sich plötzlich auf und Gabi kämpft sich weiter. Vor dem Klo steht eine Frauenschlange, in die sich Gabi einreiht. Sie stellt sich direkt hinter eine interessante dunkelblonde Frau, die sie vom Sehen aus Nürtingen kennt. Es ist eng hier, beim Einatmen bemerkt Gabi, daß die fesche Nürtingerin ein bißchen nach Haselnuß riecht. Ihr Ellenbogen berührt Gabis Bauch und Gabis blonde Locke vermischen sich mit den Spaghettis der anderen. Eine Klozelle wird frei, die Schlange schiebt sich weiter. Aber die Spaghettifrau bleibt stehen! Ja will sie sich nicht von Gabis Nähe lösen? ... Gabi zählt die Sekunden mit, die sie bis zum letzten Bruchteil auskostet ... sieben ... acht ... neun ... jetzt rückt die andere weg, dreht sich zu Gabi um und lächelt sie offen an. Gabi lächelt zurück und spürt, wie ihre Wangen plötzlich heiß werden. Die Spaghettifrau verschwindet im Klo.
Als Gabi später die leeren Gläser abgibt, trifft sie die Fremde wieder. Du bisch die Gabi, gell?“ Die Spaghettifrau spricht sie tatsächlich an! „Ja, du bist auch aus Nürtingen, oder? Ich habe dich schon öfters in der Burg gesehen. Wie heißt du?“ „Alexandra.“ Ungeduldig zupft Brigitte Gabi am Ärmel. „Komm, wir fahren jetzt.“ Aber Gabi wil nicht gehen. Fahr doch mit mir hoim,“ bietet Alex an. Brigitte wirft Gabi einen warnenden Blick zu, den sie nicht mißverstehen kann.


 


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