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  Gabi Zapf (Roman)
 
Folge 15
 

Es ist ein Mittwoch im Mai, der Flieder blüht und auch diese Jahr zwitschern die Vögel. Die Turmuhr der Nürtinger Stadtkirche schlägt acht mal, als Gabi sich gegen die ausgelaugte Holztür der Gaststätte Silberburg (Hintereingang) stemmt. Zögernd, fast als wolle sie die fremde Frau nicht einlassen, gibt diese dem Druck schließlich nach und öffnet Gabi brummend den Weg in das kalte, dunkle Treppenhaus. Dankbar umfasst Gabis Hand warme Hand den kalten metallenen Baumarkt-Türgriff, der ziemlich dilettantisch mit dem altertümlichen Türblatt zwangsverheiratet wurde. Nach ein paar Metern steht sie vor einer weiteren Türe, die rotlackiert und festentschlossen das ‘Gaststübel’ bewacht. Nein, die gibt nicht nach. Erschrocken klappt Gabi den Deckel ihrer silbernen Taschenuhr auf - aber doch, es ist eine Minute nach zwanzig Uhr! Mit einem enttäuschten Seufzer setzt sie sich auf die ausgelatschten Treppenstufen vor Jumbos Wohnungstüre und wartet.
Plötzlich zerreißt ein entsetzlicher Schrei die Stille. Gabi schnellt hoch und starrt auf die alte Eingangstür, die diesen Schrei ausgestoßen hat, weil sie heftig und ungefragt von zwei jungen Männern aufgerissen wurde. Sie kommen neugierig auf Gabi zu, gefolgt von zwei weiteren Personen, von denen eine dunkelblonde Spaghettihaare hat. Erleichtert grüßt Gabi ihre neue Freundin Alex. „Hallo!“ - „Hallo“ - „Hallo“ - „Hallo“ - „Hallo“ Alexandra stellt Gabi den anderen StattzeitungsmitarbeiterInnen vor, die bald anfangen ebenso erfolglos an der roten Türe zu rütteln, wie Gabi einigen Minuten auch. „Hat eigentlich jemand den Schlüssel dabei?“ - „Oh, ich glaub’ den hab’ ich vergessen.“ Der Mann mit der geflickten, farblich undefinierbaren Jeans(?)hose faßt sich peinlich berührt an die kurzen Haare. „Aber bei dem schönen Wetter können wir uns auch draußen auf die Straße setzen.“
Den weiteren Verlauf der Redaktionssitzung will ich den LeserInnen lieber ersparen. Und die Fortsetzung?


Gabi Zapf -
das Ende einer Geschichte - oder ein neuer Anfang?


 


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