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Ostarawasser - Osterwasser
 

Ein alter Osterbrauch kann sehr erfrischend sein.

Osterwasser holen ist ein sehr alter Brauch um die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche oder um Ostern. Wenn die Tag-und-Nacht-Gleiche, wie in diesem Jahr, kurz vor einem Neumond liegt, wird das Wasserschöpfen verschoben auf die besser geeigneten Tage mit zunehmendem Mond und am besten natürlich Vollmond, da das Wasser sich sonst für mystische Zwecke nicht eignet. Das ist dieses Jahr (2009) an Gründonnerstag. An Ostern ist dann schon wieder ein ungeeigneter abnehmender Mond, daher wird das Osterwasser/Ostarawasser eben schon vor dem offiziellen Ostertermin geholt.
Man bricht zum Wasserholen morgens vor Tagesanbruch und ungefrühstückt auf, legt den Weg zu Quelle oder Brunnen schweigend zurück, weil man sich dabei besser auf die Stimme der Natur und seine eigene Innere Stimme konzentrieren kann. Denke beim Wasserschöpfen dann deinen Dank für das Wasser des Lebens, das Wunder der Natur und die Herrlichkeit des Einsseins mit ihr. Das Wasser sollte bevorzugt in Flaschen aus natürlichen Materialien wie Glas oder Ton geholt und aufbewahrt werden, denn Plastikgefäße enthalten zu viele unwägbare Produkte wie Weichmacher u.ä., so dass es wohl etwas zu riskant sein könnte, darin Wasser aufzubewahren, das heilend wirken soll.
Ausgesprochen genüsslich ist es auch, sich an der Quelle mit dem eiskalten Wasser Gesicht und Füße zu waschen.
Lasse zum Dank etwas an der Quelle zurück, sei es ein Stein, der dir unterwegs aufgefallen ist, eine Feder, Äpfel, Nüsse oder ein Haar von deinem Kopf.

Das Ostarawasser kann benutzt werden:
Für Ritualzwecke, wo Wasser gebraucht wird, zum Herstellen von Bachblütenmischungen und Heilsteinwasser, für Umschläge und Heilbäder. Etwas vernachlässigte Zimmerpflanzen bekommen ein Schluck davon , ebenso neueingepflanzte Sämlinge, um ihnen einen zusätzlichen Schub Lebenskraft zu geben.


 


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